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	<title>ROMAN RAUSCH &#187; Mordkreuz</title>
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		<title>Das Mordkreuz &#8211; Kommissar Kilians sechster Fall</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 21:11:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kriminalroman]]></category>
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<p><span style="color: #ffffff;"> .</span></p>
<h2>Die Botin deines Todes</h2>
<p>In einer schwülen Sommernacht schänden betrunkene Jugendliche einen Friedhof im Würzburger Umland. Sie kippen einen Bildstock und entdecken darunter eine stark verweste Leiche. Während sie davonlaufen, glauben sie eine hell strahlende Frau in der Dunkelheit zu erkennen. Einer der Jugendlichen stürzt und verletzt sich tödlich. Als die Kommissare Kilian und Heinlein die Ermittlungen aufnehmen, stoßen sie auf eine Mauer des Schweigens. Die Dorfgemeinschaft beschäftigt offenbar nur eines: das Erscheinen einer Weißen Frau, die im Volksglauben als Vorbotin des Todes gefürchtet wird. Wer ihr begegnet, stirbt.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Rezensionen</h3>
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<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Textauszug</h3>
<blockquote><p><em>Prolog</em></p>
<p>Vor vielen Jahren erzählte mir meine Großmutter die Geschichte von der Weißen Frau. Es war an einem kalten Herbstabend. Ich weiß es noch genau. Die Bäume bogen sich unter der Kraft des Windes und der Regen drang durch die Ritzen des Hauses herein. Großmutter saß in ihrem Schaukelstuhl neben dem Holzofen und ich zu ihren Füßen. Die Schatten des Feuers zuckten den Wänden entlang.<br />
 Die Weiße Frau sei kein Gespenst, sagte sie, sondern eine wahre Gestalt aus den Erzählungen der Leute. Sie erscheine in der Stunde des Todes &#8211; wehklagend und weinend. Eine eigentümliche Frau sei sie, voller Mitleid für die Sterbenden. Das käme daher, dass auch sie viel Leid in ihrem Leben erlitten habe. In der Stunde des Todes wolle sie den Menschen beistehen, damit sie den Tod willkommen heißen, anstatt ihn zu fürchten. Denn für manche sei er ein Befreier, sagte sie, von der Last des Schicksals.<br />
 Ich fragte Großmutter, ob sie die Weiße Frau schon einmal gesehen habe. Sie strich mir über den Kopf. Nein, denn dann wäre sie nicht mehr hier. Aber all zu fern sei dieser Tag nicht mehr. <br />
 Das beunruhigte mich und ich wollte wissen, warum sie denn überhaupt sterben müsse. Wer würde sich dann um mich kümmern? Meine Eltern waren ja bereits gestorben. Ich wäre dann ganz alleine. Ich wäre niemals alleine, antwortete sie. Die Familie wache über mich. Vom Himmel aus.<br />
 Ich mag die Weiße Frau nicht, erwiderte ich. Genauso wenig wie den Tod. Niemand solle je sterben müssen. Großmutter seufzte. Das hätten wir nicht zu entscheiden. <br />
 Wenn der Tod sie holen kommt, fuhr sie fort, dann würde ich die Weiße Frau vielleicht zu Gesicht bekommen. Ich dürfe ihr nicht in die Augen sehen, denn dann wäre mein Ende gekommen. Sollte es doch geschehen, dann solle ich ihr mit Respekt begegnen. Vielleicht ließe sie mich dann am Leben.</p>
</blockquote>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Bei amazon</h3>
<p>
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<p class="author">Roman Rausch.					rororo 2008, 					Taschenbuch,				288 Seiten,				&#8364;&#160;8,95</p>
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