<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>ROMAN RAUSCH &#187; Deckenfresko</title>
	<atom:link href="http://roman-rausch.de/tag/deckenfresko/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://roman-rausch.de</link>
	<description>Schreiben &#38; Coaching</description>
	<lastBuildDate>Fri, 13 Aug 2010 11:49:02 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Tiepolos Fehler &#8211; Kommissar Kilians erster Fall</title>
		<link>http://roman-rausch.de/schreiben/tiepolos-fehler-66.html</link>
		<comments>http://roman-rausch.de/schreiben/tiepolos-fehler-66.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 17:47:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kriminalroman]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Deckenfresko]]></category>
		<category><![CDATA[Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Kilian]]></category>
		<category><![CDATA[Kommissar]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Residenz]]></category>
		<category><![CDATA[Tiepolo]]></category>
		<category><![CDATA[Würzburg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://roman-rausch.de/?p=66</guid>
		<description><![CDATA[Seit 200 Jahren ist der Maestro Giovanni Battista Tiepolo tot. Er schuf ein Meisterwerk, das es auf der ganzen Welt nur einmal gibt - das größte freihängende Deckenfresko: die "Vier Erdteile". Einer seiner Schüler will vollenden, was Tiepolo zu Lebzeiten nicht vollbrachte: Das absolute Werk.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_68" class="wp-caption alignleft" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-68" title="fresko_tiepolo" src="http://roman-rausch.de/wp-content/uploads/2009/08/fresko_tiepolo1.jpg" alt="Ausschnitt aus: Tiepolos Deckenfresko &quot;Die vier Erdteile&quot;, Residenz Würzburg" width="600" height="200" /><p class="wp-caption-text">Ausschnitt aus: &quot;Die vier Erdteile&quot;, Giovanni Battista Tiepolo, Deckenfresko in der Residenz zu Würzburg</p></div>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Der Maestro ist zurück</h2>
<p align="justify">Seit 200 Jahren ist der Maestro Giovanni Battista Tiepolo tot. Er schuf ein Meisterwerk, das es auf der ganzen Welt nur einmal gibt &#8211; das größte freihängende Deckenfresko: die &#8220;Vier Erdteile&#8221;. Einer seiner Schüler will vollenden, was Tiepolo zu Lebzeiten nicht vollbrachte: Das absolute Werk. Der Himmel über der nächtlichen Residenz zu Würzburg braut sich indes bedrohlich zusammen. Blitz und Donner beenden einen heißen, blutigen Sommertag. Unter dem Deckenfresko trifft ein neugieriger Wachmann auf eine Gestalt, die längst verstorben schien. Die Feder in ihrer Hand ist der Fingerzeig des Ruhmes, aber auch des Todes.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3>
<p align="justify"><strong>Rezensionen</strong></p>
</h3>
<p align="justify">&#8220;270 Seiten Spannung.&#8221; (aspekte, ZDF)</p>
<p align="justify">&#8220;Der Mann hat einen Bestseller geschrieben.&#8221; (Süddeutsche Zeitung)</p>
<p align="justify">&#8220;Eine raffiniert gebaute Geschichte.&#8221; (Hamburger Abendblatt)</p>
<p align="justify">&#8220;Mitten ins fränkische Herz.&#8221; (Main Post)</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3><strong>Textauszug</strong></h3>
<p align="justify"><strong> </strong></p>
<blockquote>
<p align="justify">Hinter der Flügeltür zum Weißen Saal trat leise jemand hervor und näherte sich dem Wachmann, der sich erleich­tert umdrehte.<br />
«Na endlich, wie lange soll ich &#8230;», konnte er noch sagen, bis er stockte, da er sich einer seltsamen Gestalt gegenüber­sah. Ungläubig musterte er sie im schwachen Schein des einfallenden Lichts.<br />
Auf dem Kopf schien die Gestalt eine seltsame Kappe zu tragen, darunter einen für die Jahreszeit mörderisch war­men Frack, Kniebundhosen und zu guter Letzt Schuhe, die sich spitz nach oben kringelten. Ein Blitz von draußen er­hellte die bizarre Szenerie schlagartig. Er starrte für einen Moment in die schmalen Gesichtszüge eines jungen Man­nes. Seine dünnen Lippen waren zu einem wirren Lächeln verzogen, die schmale Nase führte zu einem Augenpaar, das durch zwei dünne, für einen Mann außergewöhnlich ge­pflegte Augenbrauen eingerahmt war.<br />
«Che cosa c&#8217;è?», fragte der junge Mann übertrieben freundlich. Dabei zog er das è gekünstelt in die Höhe. Die Lippen versprachen dem Wachmann Hilfe, doch die Augen blieben kalt.<br />
«Wer &#8230; wer sind Sie?», wollte der Wachmann wissen.<br />
«Sono il maestro.»<br />
Dieses Mal veränderte er die vorher helle Stimme zu ei­nem dunklen Bass. Er legte seine von einem farbverschmier­ten Handschuh verhüllte Hand auf die Schulter des Wach­mannes und hielt sie umklammert.<br />
Der Wachmann schaute verdutzt der noch immer lä­chelnden Gestalt ins Gesicht, wartend, was als Nächstes ge­schehen würde.<br />
Langsam erhob sich die andere Hand. Sie hielt etwas Ge­bogenes, Helles, mit einer scharfen Spitze. Eine Feder. Als der Arm ganz ausgestreckt war, schoss er herab. Die Feder bohrte sich in den Hals des Wachmannes. Durch die Wucht des Stoßes drohte dieser über die Balustrade zu fallen. Seine Augen waren weit aufgerissen, aus seinem Mund traten schaumiges Blut und ein kehliges Röcheln, das im aufsto­ßenden Blutschwall schnell erstickte. Der dünne Faden ver­lor sich im fahlen Lichtschein hinab ins Dunkel, mit einem Ruck folgte der schwammige Körper. Der Aufschlag war dumpf. Eine Holzlatte brach.<br />
Oben an der Balustrade hielt die Gestalt die Feder in das einfallende Straßenlicht. Einem Thermometer gleich, sog sich das Blut am Schaft entlang in die Höhe und verteilte sich nach außen in die Federn. Das Rot begann die Gestalt zu begeistern, und die Bewunderung wuchs im Tempo des aufsteigenden Saftes.<br />
«Che rosso!», rief sie aus, als ein Blitz das Treppenhaus in gleißendes Blau tauchte und der Donner des Gewitters die Fenster erschütterte.</p></blockquote>
<p align="justify">
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3>Bei amazon</h3>
<div class="amtap-item" lang="de" xml:lang="de"><a href="http://www.amazon.de/Tiepolos-Fehler-Kommissar-Kilian-ermittelt/dp/3499234866%3FSubscriptionId%3DAKIAJVR7HCEZJJIN7SXQ%26tag%3Dromaraus-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3499234866"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41UngBHZBZL._SL110_.jpg" width="68" height="110" alt=""/></a><br />
<h3><a href="http://www.amazon.de/Tiepolos-Fehler-Kommissar-Kilian-ermittelt/dp/3499234866%3FSubscriptionId%3DAKIAJVR7HCEZJJIN7SXQ%26tag%3Dromaraus-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3499234866">Tiepolos Fehler</a></h3>
<p class="author">Roman Rausch.					rororo 2003, 					Taschenbuch,				352 Seiten,				&#8364;&#160;8,95</p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://roman-rausch.de/schreiben/tiepolos-fehler-66.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
