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	<title>ROMAN RAUSCH &#187; Kriminalroman</title>
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	<description>Schreiben &#38; Coaching</description>
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		<title>Die Seilschaft – Kommissar Kilians siebter Fall</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 09:08:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Rausch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[«Im Club der Ehemaligen». Die Partei, die das Land seit Jahrzehnten regiert, hat eine schockierende Wahlniederlage erlitten. Auf dem Parteitag in Würzburg will man die Weichen neu stellen. Da verschwindet eine Praktikantin. Tage später wird ihre skelettierte Leiche in einer Hütte im Wald gefunden. Sofort werden Gerüchte laut, tauchen belastende Fotos auf: Die junge Frau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-566" href="http://roman-rausch.de/schreiben/krimi-seilschaft-564.html/attachment/rotrep"><img class="alignleft size-full wp-image-566" title="rotrep" src="http://roman-rausch.de/wp-content/uploads/2010/08/rotrep.jpg" alt="Die Seilschaft" width="600" height="200" /></a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h2>«Im Club der Ehemaligen».</h2>
<p>Die Partei, die das Land seit Jahrzehnten regiert, hat eine schockierende Wahlniederlage erlitten. Auf dem Parteitag in Würzburg will man die Weichen neu stellen. Da verschwindet eine Praktikantin. Tage später wird ihre skelettierte Leiche in einer Hütte im Wald gefunden. Sofort werden Gerüchte laut, tauchen belastende Fotos auf: Die junge Frau hatte offenbar ein Verhältnis mit dem Generalsekretär. Doch je tiefer Kommissar Kilian in die Schattenwelt der Politik eindringt, desto deutlicher wird ihm: Das war kein Mord aus Leidenschaft.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Rezensionen</h3>
<p>Noch keine vorhanden. Schreiben Sie doch eine.  <img src='http://roman-rausch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Textauszug</h3>
<blockquote><p>«Gelobt sei Jesus Christus», sprach der Priester und schlug das<br />
 Kreuzzeichen.<br />
 «Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen», antwortete die Frau. Sie bekreuzigte sich ebenfalls.</p>
<p>Es war dunkel und stickig in diesem engen Beichtstuhl aus dem vierzehnten Jahrhundert. Könige und Bettler hatten hier ihre Sünden einem barmherzigen Gott gebeichtet, lange bevor die Partei von ihrem gottesfürchtigen Weg abkam und die Hoffnungen ihrer Wähler dem Eigennutz opferte. Der Knieschemel war hart und ungepolstert. Der bußfertige Sünder sollte spüren, dass Schmerz einer Lossprechung vorausging.</p>
<p>Die Frau ließ ihr Gesicht nicht erkennen. Wie es die Frauen – oder um im Sprachgebrauch des Volkes und des Glaubens zu bleiben –, wie es die Weiber seit jeher taten, hatte sie ihr Haupt mit einem Tuch bedeckt. Es schützte sie vor den neugierigen Blicken der Kirchgänger wie auch des Beichtvaters, sofern er doch einmal in das Gesicht einer Mörderin, Betrügerin oder Ehebrecherin sehen wollte. Auf den sonst üblichen Bibelvers oder das einleitende Gebet verzichtete er an diesem Tag. Er musste sich ranhalten, es ging auf die Mittagszeit zu, und er hatte seit dem Frühstück nichts mehr zu sich genommen.</p>
<p>«Gott, der unser Herz erleuchtet, schenke dir wahre Erkenntnis deiner Sünden und seiner Barmherzigkeit.» Er räusperte sich. «Was führt dich zu mir?»<br />
 Die Frau wusste um den vorgeschriebenen Ablauf. Sie hielt ihr Haupt gesenkt und ihre Hände gefaltet – äußere Zeichen der wahrhaften Bereitschaft zur Besserung.<br />
 «Ich möchte in Demut und Reue meine Sünden bekennen.»<br />
 Der Priester nickte zustimmend. Er rückte näher an das kleine Gitter heran, das den Beichtenden vom Beichtvater trennte. <br />
 «Welche Sünden hast du begangen?»</p>
</blockquote>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Leseprobe</h3>
<p><a href="http://roman-rausch.de/wp-content/uploads/2010/08/Leseprobe_Seilschaft.pdf"><strong>Hier</strong></a> klicken (Zum Lesen wird ein pdf-Reader wie z.B. der Adobe Reader benötigt)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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<p>
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<p class="author">Roman Rausch.					rororo 2010, 					Taschenbuch,				288 Seiten,				&#8364;&#160;8,95</p>
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		<title>Das Mordkreuz &#8211; Kommissar Kilians sechster Fall</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 21:11:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kriminalroman]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
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		<category><![CDATA[Weiße Frau]]></category>
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		<description><![CDATA[In einer schwülen Sommernacht schänden betrunkene Jugendliche einen Friedhof im Würzburger Umland. Sie kippen einen Bildstock und entdecken darunter eine stark verweste Leiche.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-207" title="mordkreu" src="http://roman-rausch.de/wp-content/uploads/2009/08/mordkreu.jpg" alt="mordkreu" width="600" height="200" /></p>
<p><span style="color: #ffffff;"> .</span></p>
<h2>Die Botin deines Todes</h2>
<p>In einer schwülen Sommernacht schänden betrunkene Jugendliche einen Friedhof im Würzburger Umland. Sie kippen einen Bildstock und entdecken darunter eine stark verweste Leiche. Während sie davonlaufen, glauben sie eine hell strahlende Frau in der Dunkelheit zu erkennen. Einer der Jugendlichen stürzt und verletzt sich tödlich. Als die Kommissare Kilian und Heinlein die Ermittlungen aufnehmen, stoßen sie auf eine Mauer des Schweigens. Die Dorfgemeinschaft beschäftigt offenbar nur eines: das Erscheinen einer Weißen Frau, die im Volksglauben als Vorbotin des Todes gefürchtet wird. Wer ihr begegnet, stirbt.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Rezensionen</h3>
<p>Bisher keine gefunden. Schreiben Sie doch eine &#8230;</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Textauszug</h3>
<blockquote><p><em>Prolog</em></p>
<p>Vor vielen Jahren erzählte mir meine Großmutter die Geschichte von der Weißen Frau. Es war an einem kalten Herbstabend. Ich weiß es noch genau. Die Bäume bogen sich unter der Kraft des Windes und der Regen drang durch die Ritzen des Hauses herein. Großmutter saß in ihrem Schaukelstuhl neben dem Holzofen und ich zu ihren Füßen. Die Schatten des Feuers zuckten den Wänden entlang.<br />
 Die Weiße Frau sei kein Gespenst, sagte sie, sondern eine wahre Gestalt aus den Erzählungen der Leute. Sie erscheine in der Stunde des Todes &#8211; wehklagend und weinend. Eine eigentümliche Frau sei sie, voller Mitleid für die Sterbenden. Das käme daher, dass auch sie viel Leid in ihrem Leben erlitten habe. In der Stunde des Todes wolle sie den Menschen beistehen, damit sie den Tod willkommen heißen, anstatt ihn zu fürchten. Denn für manche sei er ein Befreier, sagte sie, von der Last des Schicksals.<br />
 Ich fragte Großmutter, ob sie die Weiße Frau schon einmal gesehen habe. Sie strich mir über den Kopf. Nein, denn dann wäre sie nicht mehr hier. Aber all zu fern sei dieser Tag nicht mehr. <br />
 Das beunruhigte mich und ich wollte wissen, warum sie denn überhaupt sterben müsse. Wer würde sich dann um mich kümmern? Meine Eltern waren ja bereits gestorben. Ich wäre dann ganz alleine. Ich wäre niemals alleine, antwortete sie. Die Familie wache über mich. Vom Himmel aus.<br />
 Ich mag die Weiße Frau nicht, erwiderte ich. Genauso wenig wie den Tod. Niemand solle je sterben müssen. Großmutter seufzte. Das hätten wir nicht zu entscheiden. <br />
 Wenn der Tod sie holen kommt, fuhr sie fort, dann würde ich die Weiße Frau vielleicht zu Gesicht bekommen. Ich dürfe ihr nicht in die Augen sehen, denn dann wäre mein Ende gekommen. Sollte es doch geschehen, dann solle ich ihr mit Respekt begegnen. Vielleicht ließe sie mich dann am Leben.</p>
</blockquote>
<p><br class="spacer_" /></p>
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<p class="author">Roman Rausch.					rororo 2008, 					Taschenbuch,				288 Seiten,				&#8364;&#160;8,95</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Bastard &#8211; Kommissar Kilians fünfter Fall</title>
		<link>http://roman-rausch.de/schreiben/bastard-199.html</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 19:51:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kriminalroman]]></category>
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		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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		<description><![CDATA[Würzburg feiert das Afrika-Festival. Die ersehnte Multi-Kulti-Harmonie gerät empfindlich aus dem Takt, als man die Leiche eines Jungen aus dem Main fischt. Hautfarbe schwarz, Herkunft unbekannt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-200" title="bastar" src="http://roman-rausch.de/wp-content/uploads/2009/08/bastar.jpg" alt="bastar" width="600" height="200" /></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Trommeln, Tanz und Tod</h2>
<p>Würzburg feiert das Afrika-Festival. Die ersehnte Multi-Kulti-Harmonie gerät empfindlich aus dem Takt, als man die Leiche eines Jungen aus dem Main fischt. Hautfarbe schwarz, Herkunft unbekannt. Bedrohliche Dissonanzen überlagern die Ermittlungen der Kommissare Kilian und Heinlein in der altehrwürdigen Residenzstadt –  Rassismus, No-Go-Areas, illegale Ausländer. Die Gerichtsmedizinerin Pia Rosenthal macht bei der DNA-Analyse des Opfers eine erschütternde Entdeckung und stößt damit in ein Wespennest aus Heuchelei, Intrigen und Verrat. Aber nicht im Skinhead-Milieu, sondern bei einer der angesehensten Familien am Ort.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Rezensionen</h3>
<p>&#8220;Eine sorgfältig recherchierte, konzentriert zugespitzte, solide aufgelöste Geschichte.&#8221;<br />
 (WDR, Funkhaus Europa. Buchtipp vom 2. Mai 2007)</p>
<p>„Multi-Kulti im Fränkischen – ganz anders.<br />
 Der Plot ist raffiniert (&#8230;) die Geschichte ist aus einem Guss (&#8230;) und überzeugt durch solide Klarheit.“<br />
 (krimi-couch.de)</p>
<p>&#8220;Der Plot ist klar erzählt, leicht zu verfolgen und voller Überraschungen. Fazit: Empfehlenswert!&#8221;<br />
 (deutsche-krimi-autoren.de)</p>
<p>&#8220;Roman Rausch hat mit Blanka Stipetic einen gut geschriebenen, schnörkellosen und spannenden Krimi abgeliefert. Für alle Fans von Kommissar Kilian und auch für alle anderen, weil sie es unbedingt noch werden müssen.&#8221; (hugendubel.de)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Textauszug</h3>
<blockquote><p>Er ist der, den sie fürchten.<br />
 Sie wissen nichts von seiner Existenz. Wüssten sie es, wäre er an keinem Ort mehr sicher. Ihr Hass überwindet Tausende Kilometer, ohne an Kraft zu verlieren. Seine Mutter hat das nicht gewusst.</p>
<p>Nun ist er unter ihnen. Sie erkennen ihn nicht. Er ist nur einer von vielen anderen Schwarzen, Mulatten und Arabern in diesem Zelt.</p>
<p>Er ist einer mit schwarzer Haut, krausem, kurz geschorenem Haar und einem weißen Herzen. Sie sehen die Wahrheit nicht, obwohl in ihren Adern das gleiche Blut fließt.</p>
<p>Eine blutige Spur zieht sich durch ihr gemeinsames Schicksal. Es ist eine Verbindung, die niemals hätte stattfinden dürfen.</p>
<p>Doch das hat er nicht zu verantworten, er ist nur ein Junge. Ein besonderer, denn er trägt beide Seiten in sich. Das macht ihn zu einem Unfall, einer Tragödie, einer Grenzüberschreitung – in jedem Fall zu einem Desaster.</p>
<p>Seine Großmutter hatte ihn gewarnt, sich niemals mit der zweiten Seite in ihm, der weißen, einzulassen. Dadurch würde er das Schicksal herausfordern. Er versteht, dass aus ihrem Mund die Fürsorge spricht. Denn sie kennt die Kraft in ihm, die zur anderen Seite drängt. Er will Gewissheit.</p>
<p>Blood makes noise.</p>
<p>Dem Lärm des Blutes kann man nicht entkommen. Auch er nicht, der gerade dabei ist, die Grenze zwischen Kind und Mann zu überschreiten. Gewissheit und Klarheit sind die beiden Tugenden, die er als Mann zuerst erlangen will. Das lärmende Pumpen seines Blutes, das ihn seit früher Kindheit begleitet, wird er in dieser Nacht zum Schweigen bringen.</p>
</blockquote>
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<p class="author">Roman Rausch.					rororo 2007, 					Taschenbuch,				288 Seiten,				&#8364;&#160;3,50</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Gesang der Hölle &#8211; Kommissar Kilians vierter Fall</title>
		<link>http://roman-rausch.de/schreiben/gesang-der-hoelle-187.html</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 20:45:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kriminalroman]]></category>
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		<category><![CDATA[Don Giovanni]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Mainfrankentheater Würzburg wird als kulturelles Highlight Mozarts Don Giovanni inszeniert. Die Proben laufen auf Hochtouren, aber ein unfähiger Hauptdarsteller und ein zögerlicher Regisseur drohen die Premiere zum Desaster werden zu lassen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-188" title="gesanghoell" src="http://roman-rausch.de/wp-content/uploads/2009/08/gesanghoell.jpg" alt="gesanghoell" width="600" height="200" /><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Theaterdonner und Höllenfahrt</h2>
<p>1300 Jahre Würzburg. Im Mainfrankentheater Würzburg wird als kulturelles Highlight Mozarts Don Giovanni inszeniert. Die Proben laufen auf Hochtouren, aber ein unfähiger Hauptdarsteller und ein zögerlicher Regisseur drohen die Premiere zum Desaster werden zu lassen. Als sich der Regisseur mit einer Kugel in den Kopf verabschiedet, scheint der Vorhang für das Stück endgültig gefallen zu sein. Doch Kommissar Kilian und Kollege Heinlein glauben nicht an Selbstmord und betreten die Bühne.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Rezensionen</h3>
<p>&#8220;In &#8216;Der Gesang der Hölle&#8217; zeigt Rausch eindrucksvoll, dass die Machenschaften des Big Business auch vor dem Kulturbetrieb nicht halt machen.&#8221; (alligatorpapiere.de)</p>
<p>Hugendubel Krimitipp, August 2005</p>
<p>&#8220;Opernkrimi mit viel Flair und Spannung. Empfehlenswert!&#8221; (deutsche-krimi-autoren.de)</p>
<p>&#8220;Ein kriminalistisches Kunststück.&#8221; (amazon)</p>
<p>&#8220;Kurzweilig und wohl durchdacht.&#8221; (Leporello)</p>
<p>&#8220;Hieb- und stichfest recherchiert, hautnah an der Wirklichkeit.&#8221; (Fränkischer Tag)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Textauszug</h3>
<blockquote><p><em>Ouvertüre</em></p>
<p>
 Es ist die Chance meines Lebens. Sie kehrt nie wieder.<br />
 Mein ganzer Körper bebt vor Ungeduld. Ich muss mich<br />
 beruhigen, damit ich die Kontrolle nicht verliere. Denn die<br />
 Kontrolle zu behalten bedeutet Macht. Kraft ohne Kontrolle<br />
 ist nichts.<br />
 Weiß Gott, ich habe Kraft und Kontrolle bewiesen,<br />
 anders wären die letzten zehn Tage mit den Bamberger<br />
 Symphonikern nicht zu bewältigen gewesen.</p>
<p>Doch all die Mühen scheinen umsonst. Ich ahne es.<br />
 Nun stehe ich vor ihnen, zum letzten Mal, sehe es in ihren<br />
 Gesichtern geschrieben. Ich kann in ihnen lesen wie in<br />
 einem Notenblatt. Jeder Augenaufschlag, jede Miene und<br />
 jeder Atemzug ist eine Note, die ich höre, noch bevor sie<br />
 erklingt.</p>
<p>Nun sprecht endlich, ich kenn die Worte zur Genüge,<br />
 hab sie schon oft gehört. Es kostet Kraft und Überwindung<br />
 und meine letzten Reserven. Seht her, schreie ich ihnen<br />
 stumm entgegen, ich habe mich entblößt, euch mein Innerstes<br />
 gezeigt, meine Seele freigelegt. Ich halte es nicht<br />
 mehr länger aus.<br />
 Meine Hände auf dem Rücken zu Fäusten geballt, höre<br />
 ich den Urteilsspruch.</p>
</blockquote>
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<p class="author">Roman Rausch.					rororo 2005, 					Taschenbuch,				400 Seiten,				&#8364;&#160;8,95</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Zeit ist nahe &#8211; Kommissar Kilians dritter Fall</title>
		<link>http://roman-rausch.de/schreiben/die-zeit-ist-nahe-166.html</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 20:06:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Rausch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mord in Würzburg, Aufruhr im Vatikan.

Bei Bauarbeiten am Kilianhaus in Würzburg wird ein mysteriöser Papyrus entdeckt. Der Vatikan erklärt den Fund zur Chefsache, denn sein brisanter Inhalt droht die gesamte Heilige Katholische Kirche zu erschüttern. Kurz nach dem aufsehenerregenden Fund wird ein Priester ermordet, und die Schriftrolle verschwindet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-167" title="zeitistnah" src="http://roman-rausch.de/wp-content/uploads/2009/08/zeitistnah.jpg" alt="zeitistnah" width="584" height="205" /></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Kilian &#8211; In Sachen Mord</h2>
<p>Bei Bauarbeiten am Kilianhaus in Würzburg wird ein mysteriöser Papyrus entdeckt. Der Vatikan erklärt den Fund zur Chefsache, denn sein brisanter Inhalt droht die gesamte Heilige Katholische Kirche zu erschüttern. Kurz nach dem aufsehenerregenden Fund wird ein Priester ermordet, und die Schriftrolle verschwindet.<br />
 Ausgerechnet Kommissar Kilian, ein guter Freund und Ziehsohn des toten Geistlichen, gerät unter dringenden Tatverdacht. Bald sieht sich Kilian von seinen eigenen Kollegen und vom Opus Dei verfolgt. Die Flucht führt ihn bis nach Irland und in die Totenstadt des Vatikan.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Rezensionen</h3>
<p>&#8220;Für Krimifreunde ein Genuss. Und für Würzburg ein echter Glücksfall.&#8221; (Bayernkurier)</p>
<p>&#8220;Vorausschauend, spannend, sehr gut recherchiert und gescheid&#8221; (amazon)</p>
<p>&#8220;Spannender Krimi, nicht frei von Phantasie.&#8221; (deutsche-krimi-autoren.de)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Textauszug</h3>
<blockquote><p>«DU SOLLST AUCH SAGEN, DASS WIR ES AUFRICHTIG BEKEN­NEN, GOTT DIESE VERFOLGUNG SEINER KIRCHE GESCHEHEN LÄSST WEGEN DER SÜNDEN DER MENSCHEN, BESONDERS DER DER PRIESTER UND DER PRÄLATEN.<br />
 WIR WISSEN WOHL, DASS AUCH BEI DIESEM HEILIGEN STUHL SCHON SEIT MANCHEM JAHR VIEL VERABSCHEUUNGSWÜRDI­GES VORGEKOMMEN IST: MISSBRÄUCHE IN GEISTLICHEN DIN­GEN, ÜBERTRETUNGEN DER GEBOTE, JA, DASS ALLES SICH ZUM ÄRGEREN VERKEHRT HAT.</p>
<p>SO IST ES NICHT ZU VERWUNDERN, DASS DIE KRANKHEIT SICH VOM HAUPT AUF DIE GLIEDER, VON DEN PÄPSTEN AUF DIE PRÄLATEN VERPFLANZT HAT. WIR ALLE, PRÄLATEN UND GEISTLICHE, SIND VOM WEGE DES RECHTES ABGEWICHEN.</p>
<p>DESHALB SOLLST DU IN UNSEREM NAMEN VERSPRECHEN, DASS WIR ALLEN FLEISS ANWENDEN WOLLEN, DAMIT ZUERST DER RÖMISCHE HOF, VON WELCHEM VIELLEICHT ALL DIESE ÜBEL IHREN ANFANG GENOMMEN, GEBESSERT WERDE; DANN WIRD, WIE VON HIER DIE KRANKHEIT AUSGEGANGEN IST, AUCH VON HIER DIE GESUNDUNG UND ERNEUERUNG BEGINNEN.»</p>
<p>Erklärung Papst Hadrians VI. Verlesen durch seinen Legaten Francesco Chieregati, 1522 vor dem Reichstag in Nürnberg.</p>
</blockquote>
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<p>
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<p class="author">Roman Rausch.					rororo 2004, 					Taschenbuch,				352 Seiten,				&#8364;&#160;8,95</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Wolfs Brut &#8211; Kommissar Kilians zweiter Fall</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 20:53:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kriminalroman]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[CIA]]></category>
		<category><![CDATA[Echelon]]></category>
		<category><![CDATA[Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Kilian]]></category>
		<category><![CDATA[Kommissar]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Rosenholz-Dateien]]></category>
		<category><![CDATA[Spion]]></category>
		<category><![CDATA[Stasi]]></category>
		<category><![CDATA[Würzburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerührt und geschüttelt Großer Bahnhof in der Residenzstadt: der EU-Sicherheitsgipfel tagt in Würzburg. Die Übergabe der Rosenholz-Dateien mit den Namen westdeutscher Stasi-Mitarbeiter von der CIA an die Bundesregierung steht kurz bevor. Kommissar Kilian stößt bei seinen Fenstersturz-Ermittlungen auf eine CD-ROM, die offensichtlich noch weit brisanteres Material enthält. Eine gnadenlose Jagd beginnt, und der in seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-153" title="wolfsbr" src="http://roman-rausch.de/wp-content/uploads/2009/08/wolfsbr.jpg" alt="wolfsbr" width="600" height="200" /></p>
<p><span><br />
 </span></p>
<h2>Gerührt und geschüttelt</h2>
<p><span>Großer Bahnhof in der Residenzstadt: der EU-Sicherheitsgipfel tagt in Würzburg. Die Übergabe der Rosenholz-Dateien mit den Namen westdeutscher Stasi-Mitarbeiter von der CIA an die Bundesregierung steht kurz bevor. Kommissar Kilian stößt bei seinen Fenstersturz-Ermittlungen auf eine CD-ROM, die offensichtlich noch weit brisanteres Material enthält.<br />
 Eine gnadenlose Jagd beginnt, und der in seine ungeliebte Heimatstadt Würzburg strafversetzte Kilian gerät ins Fadenkreuz von Behörden, Geheimdiensten und anderen Dunkelmännern.</span></p>
<p><span><br />
 </span></p>
<h3>Rezensionen</h3>
<p><span>&#8220;Ein neuer Tatort oder gar ein Schimanski? Kommissar Kilian braucht den Vergleich nicht zu scheuen.&#8221; <br />
 (Bayerischer Rundfunk)</span></p>
<p>&#8220;Schöne Episoden kriminalistischer Couleur. Alles ist gekonnt und zudem charmant gemacht.&#8221; (readers-edition.de)</p>
<p><span><br />
 </span></p>
<h3><span>Textauszug</span></h3>
<p><span> </span></p>
<blockquote><p align="justify"><em>15. Januar 1990. Ministerium für Staatssicherheit (MfS), Normannenstraße.</em></p>
<p><span> </span></p>
<p>Wie von Sinnen schlug der Mann auf die Überwachungskame­ra ein. Er saß auf den Schultern eines anderen, der keuchend die Balance zu halten suchte. Frenetisch wurde er angetrieben, bis das Augenlicht der Verbrecher auf immer erloschen war.<br />
 «Schlag sie tot, schlag sie tot!», schrie das eine Volk mit einer Stimme. <br />
 Jung und Alt, Lehrer und Schüler, Krankenschwester und Busfahrer, Arbeiter und Privilegierter, Atheist und Christ, Witwe und Familienvater. Sie waren belogen und betrogen, ausspioniert und erpresst, entführt, weggesperrt, gefoltert und getötet worden. Vorn Nachbarn und Freund, vorn Vater und von der Mutter, vorn Bruder und von der Schwester, vom Ehe­mann und vom eigenen Kind.</p>
<p align="justify">Nach fünfzig Jahren, einem Mo­nat und zwei Tagen hatte sich mit dem Fall der Mauer vor we­nigen Wochen ihr Traum von einer besseren und gerechteren Welt noch nicht erfüllt – so lange nicht, wie die Verbrecher im MfS noch arbeiteten. Dieser Januartag des neuen Jahrzehnts sollte die Befreiung und der Aufbruch in ein neues Leben sein. <br />
 Saunders trieb in der wogenden Menge. Um ihn herum Tau­sende mit vor grenzenloser Wut verzerrten Fratzen und erho­benen Fäusten, fest entschlossen, die Fesseln von Bevormun­dung und Knechtschaft zu sprengen. Er hatte das sichere Gefühl, dass sein Auftrag mit diesem Ereignis zusammenhing. Ebenso sicher wusste er, dass sich unter dem einen Volk viele Kollegen befanden und dass er sich rasch zum verborgenen Ein­gang des Stasi-Gebäudes durcharbeiten musste, um nicht er­kannt zu werden.<br />
 Der letzte Hieb mit der Eisenstange riss die Kamera samt Halterung aus der Wand. An zwei Kabeln hängend, baumelte sie kopfüber herunter. Das Volk heulte auf und drängte weiter an das Stahlgittertor. Die Vordersten rüttelten und traten ge­gen das Gestänge.<br />
 «Stasi raus! Stasi raus! », hallte es durch die kalte Januarnacht. Die Ersten stiegen auf das Tor und feuerten die Menge an. «Macht das Tor auf!», kam es tausendfach zurück. Blitzlich­ter zuckten auf, und Kameras westlicher Nachrichtensender katapultierten das Unfassbare in jeden Winkel der Welt. «Macht das Tor auf! »<br />
 In den oberen Stockwerken des Ministeriums kollabierten währenddessen die Reißwölfe unter der Last. Akten wurden hektisch von Hand zerrissen und auf einen Berg geworfen. Of­fiziere trieben die Mannschaften an, schneller zu arbeiten. Über die Bildschirme der Robotron-Rechner flimmerten Zah­lenkolonnen, Namen, Adressen und intime Details, die in mühevoller Kleinarbeit zusammengetragen worden waren. Stahlschränke wurden aufgerissen und Computerbänder her­ausgenommen. Sie verschwanden in Taschen, Koffern und Rucksäcken.</p>
<p align="justify">Zivil gekleidete Kuriere drängten zur Eile. Lange konnte es nicht mehr dauern. Steine flogen durch die Fenster, und Stasi-raus-Rufe erfüllten den Raum.</p>
</blockquote>
<p><br class="spacer_" /></p>
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<p>
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<p class="author">Roman Rausch.					rororo 2004, 					Taschenbuch,				320 Seiten,				&#8364;&#160;8,95</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Meet the Monster</title>
		<link>http://roman-rausch.de/schreiben/meet-the-monster-120.html</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 21:34:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kriminalroman]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Kaliber .64-Reihe]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Nautilus]]></category>
		<category><![CDATA[Profiler]]></category>
		<category><![CDATA[Schachpartie]]></category>
		<category><![CDATA[Serienkiller]]></category>
		<category><![CDATA[Serienmörder]]></category>
		<category><![CDATA[Verhör]]></category>
		<category><![CDATA[Wedding]]></category>

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		<description><![CDATA[. Das Verhör. Profiler vs. Serienmörder Drei Jahre lang war Ruhe. Jetzt geht in Berlin-Wedding wieder ein Mörder um &#8211; der »Türken-Schlitzer«, wie er von der Boulevard-Presse genannt wird. Der Polizeipsychologe Staudt sucht den für die früheren Morde verurteilten Täter im Gefängnis auf. Doch das Gespräch, das anfangs an das Psychoduell zwischen Hannibal Lecter und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-121" title="meetmon" src="http://roman-rausch.de/wp-content/uploads/2009/08/meetmon.jpg" alt="meetmon" width="600" height="200" /></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Das Verhör. Profiler vs. Serienmörder</h2>
<p align="justify">Drei Jahre lang war Ruhe. Jetzt geht in Berlin-Wedding wieder ein Mörder um &#8211; der »Türken-Schlitzer«, wie er von der Boulevard-Presse genannt wird. Der Polizeipsychologe Staudt sucht den für die früheren Morde verurteilten Täter im Gefängnis auf. Doch das Gespräch, das anfangs an das Psychoduell zwischen Hannibal Lecter und FBI-Agentin Clarice Starling in »Das Schweigen der Lämmer« erinnert, nimmt eine andere Wendung, als geplant. <br />
 Ein raffiniert inszeniertes Kammerspiel beginnt – mit einem überraschenden letzten Zug.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3>Rezensionen</h3>
<p align="left">&#8220;Eine wahre Krimi-Essenz, die auf nur 64 Seiten überzeugt. Unheimlich prickelnd und überraschend.&#8221;<em> <br />
 (Die Krimikiste</em>. <strong><a title="Hier" href="http://www.podcast.de/episode/677887/Folge_57_-_Die_Krimikiste_stellt_vor%3A_Roman_Rausch_%E2%80%9CMeet_the_Monster%E2%80%9D">Hier </a></strong> den Podcast hören.)</p>
<p>&#8220;Roman Rauschs &#8216;Meet the Monster&#8217; ist ein trefflich ausgeklügelt Ding.&#8221;   (<em>Eulenspiegel)</em></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3><strong>Leseprobe </strong></h3>
<blockquote><p><strong>+++ Zur Aufnahme in die Ermittlungsakten +++</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Telefonnotiz</strong><br />
 Berlin, 11. Februar 2008<br />
 von: KHK Jürgen Fiska, Leitung Soko »Nazareth«, Kriminalinspektion III, Berlin-Mitte<br />
 Gespräch mit: Dr. Felix Staudt, Kriminalpsychologe<br />
 In Kopie an: StA Rüdiger Skalzky, Staatsanwaltschaft und KHK Stefan Blücher, LKA 1</p>
<p><strong>Betrifft</strong>: Befragung des Mike Warneke</p>
<p>Dr. Staudt lehnte zum wiederholten Mal Befragung des in der Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik verwahrten MikeWarneke ab. Grund: Er sei seit einem Jahr nicht mehr als Sachverständiger tätig. Stattdessen konzentriere er sich ganz auf seine Malerei.<br />
 Mit Verweis auf die aktuellen Serientötungen der Sezen B. und der Hülya F. durch den von den Medien so bezeichneten Türken-Schlitzer ließ er sich überzeugen. Eine Kopie ausgewählter Ermittlungsergebnisse wird ihm zugestellt.<br />
 In Sachen Selima Kantaoui: Unser Mann ist für das Gespräch umfassend instruiert. Auf sein Betreiben hin wird eine Gegenüberstellung mit der Zeugin Shaadi Khorasani in die Wege geleitet.</p>
<p>gez. J. Fiska, KHK</p>
<p>+++ EndeTelefonnotiz +++</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>13. Februar 2008, 16 Uhr, Besprechungszimmer</strong></p>
<p>Ein Tisch, zwei Stühle. <br />
 Dr. Felix Staudt hat die Ermittlungsakte vor sich ausgebreitet. Ihm gegenüber lümmelt Mike Warneke rauchend auf einem Stuhl. Ein Mikrofon und zwei Videokameras, jeweils hinter den Beiden angebracht, übermitteln das Gespräch in den Nebenraum zu KHK Fiska und seinen Kollegen.<br />
 Staudt, ein gepflegter Endfünfziger im legeren Zweiteiler und Seidentuch im Hemdkragen, fühlt sich in der tristen Umgebung der Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik sichtlich unwohl. Er überspielt es mit der bemühten Freundlichkeit eines Gastes, der schnellstens die Heimreise antreten will.<br />
 Warneke, seit einem Jahr im Maßregelvollzug, wirkt innerlich ruhig, beinahe abgeklärt. Nach außen hin vermittelt er jedoch einen ungehobelten, aggressiven Eindruck. Die Jahre der Arbeitslosigkeit und des Alkoholismus haben Spuren in seinem Gesicht hinterlassen.</p>
<p>»Hallo Mike. Wie geht es Ihnen?«<br />
 »Tausch’n wa. Dann weeßte des.«<br />
 »Haben Sie Verständnis, wenn ich Ihr Angebot ausschlage. Es gefällt mir auf meiner Seite ganz gut. Was macht die Therapie?«<br />
 »Wenn de vorher nich bekloppt warst, hier drinne wirstes.«<br />
 »Fühlen Sie sich unzureichend behandelt?«<br />
 »Ick hab keen Bock auf die Scheiße hier. Wat soll’n dit ›Warum‹ und ›Wie‹? Wie soll ick dit wiss’n?«<br />
 »Es würde Ihnen helfen, wenn Sie sich Ihre Taten eingestehen.«<br />
 »Drauf jeschiss’n. Ick war dit nich.«<br />
 »Die Beweislage war erdrückend.«<br />
 »Nach deinem Profil könnte dit jeder Arsch im Kiez jewesen sein. Warum jerade icke, Mann?«<br />
 »Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen geführt. Ich stand nur beratend zur Seite &#8230; Aber das ist Vergangenheit. Lassen Sie uns über den eigentlichen Grund meines Besuchs sprechen.«<br />
 »Schon klar. Isser wieder unterwegens, wa?«<br />
 »Wen meinen Sie?«<br />
 »Den Türken-Schlitzer. Darum biste doch hier.«<br />
 »Ich wurde von der Kriminalpolizei gebeten, mit Ihnen über die beiden Mordfälle zu sprechen, die sich seit August vergangenen Jahres zugetragen haben. Zwei junge türkische Frauen wurden tot auf dem Spielplatz hinter der Nazarethkirche gefunden. Sie waren grausam zugerichtet an eine Verstrebung genagelt worden. Ähnlich wie Christus am Kreuz. Ihre nackten Körper waren übersät mit Wunden, die ein scharfes Messer hinterlassen hat. Statt einer Dornenkrone trugen sie ein Kopftuch. Nur die Augen blickten darunter hervor. Somit hat der Täter ihnen zumindest ein wenig Würde zugestanden. Finden Sie das nicht auch?«</p>
</blockquote>
<p><br class="spacer_" /></p>
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<p></p>
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<p class="author">Roman Rausch.					Edition Nautilus 2008, 					Broschiert,				62 Seiten,				&#8364;&#160;4,00</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Tiepolos Fehler &#8211; Kommissar Kilians erster Fall</title>
		<link>http://roman-rausch.de/schreiben/tiepolos-fehler-66.html</link>
		<comments>http://roman-rausch.de/schreiben/tiepolos-fehler-66.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 17:47:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kriminalroman]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Deckenfresko]]></category>
		<category><![CDATA[Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Kilian]]></category>
		<category><![CDATA[Kommissar]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Residenz]]></category>
		<category><![CDATA[Tiepolo]]></category>
		<category><![CDATA[Würzburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 200 Jahren ist der Maestro Giovanni Battista Tiepolo tot. Er schuf ein Meisterwerk, das es auf der ganzen Welt nur einmal gibt - das größte freihängende Deckenfresko: die "Vier Erdteile". Einer seiner Schüler will vollenden, was Tiepolo zu Lebzeiten nicht vollbrachte: Das absolute Werk.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_68" class="wp-caption alignleft" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-68" title="fresko_tiepolo" src="http://roman-rausch.de/wp-content/uploads/2009/08/fresko_tiepolo1.jpg" alt="Ausschnitt aus: Tiepolos Deckenfresko &quot;Die vier Erdteile&quot;, Residenz Würzburg" width="600" height="200" /><p class="wp-caption-text">Ausschnitt aus: &quot;Die vier Erdteile&quot;, Giovanni Battista Tiepolo, Deckenfresko in der Residenz zu Würzburg</p></div>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Der Maestro ist zurück</h2>
<p align="justify">Seit 200 Jahren ist der Maestro Giovanni Battista Tiepolo tot. Er schuf ein Meisterwerk, das es auf der ganzen Welt nur einmal gibt &#8211; das größte freihängende Deckenfresko: die &#8220;Vier Erdteile&#8221;. Einer seiner Schüler will vollenden, was Tiepolo zu Lebzeiten nicht vollbrachte: Das absolute Werk. Der Himmel über der nächtlichen Residenz zu Würzburg braut sich indes bedrohlich zusammen. Blitz und Donner beenden einen heißen, blutigen Sommertag. Unter dem Deckenfresko trifft ein neugieriger Wachmann auf eine Gestalt, die längst verstorben schien. Die Feder in ihrer Hand ist der Fingerzeig des Ruhmes, aber auch des Todes.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3>
<p align="justify"><strong>Rezensionen</strong></p>
</h3>
<p align="justify">&#8220;270 Seiten Spannung.&#8221; (aspekte, ZDF)</p>
<p align="justify">&#8220;Der Mann hat einen Bestseller geschrieben.&#8221; (Süddeutsche Zeitung)</p>
<p align="justify">&#8220;Eine raffiniert gebaute Geschichte.&#8221; (Hamburger Abendblatt)</p>
<p align="justify">&#8220;Mitten ins fränkische Herz.&#8221; (Main Post)</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3><strong>Textauszug</strong></h3>
<p align="justify"><strong> </strong></p>
<blockquote>
<p align="justify">Hinter der Flügeltür zum Weißen Saal trat leise jemand hervor und näherte sich dem Wachmann, der sich erleich­tert umdrehte.<br />
«Na endlich, wie lange soll ich &#8230;», konnte er noch sagen, bis er stockte, da er sich einer seltsamen Gestalt gegenüber­sah. Ungläubig musterte er sie im schwachen Schein des einfallenden Lichts.<br />
Auf dem Kopf schien die Gestalt eine seltsame Kappe zu tragen, darunter einen für die Jahreszeit mörderisch war­men Frack, Kniebundhosen und zu guter Letzt Schuhe, die sich spitz nach oben kringelten. Ein Blitz von draußen er­hellte die bizarre Szenerie schlagartig. Er starrte für einen Moment in die schmalen Gesichtszüge eines jungen Man­nes. Seine dünnen Lippen waren zu einem wirren Lächeln verzogen, die schmale Nase führte zu einem Augenpaar, das durch zwei dünne, für einen Mann außergewöhnlich ge­pflegte Augenbrauen eingerahmt war.<br />
«Che cosa c&#8217;è?», fragte der junge Mann übertrieben freundlich. Dabei zog er das è gekünstelt in die Höhe. Die Lippen versprachen dem Wachmann Hilfe, doch die Augen blieben kalt.<br />
«Wer &#8230; wer sind Sie?», wollte der Wachmann wissen.<br />
«Sono il maestro.»<br />
Dieses Mal veränderte er die vorher helle Stimme zu ei­nem dunklen Bass. Er legte seine von einem farbverschmier­ten Handschuh verhüllte Hand auf die Schulter des Wach­mannes und hielt sie umklammert.<br />
Der Wachmann schaute verdutzt der noch immer lä­chelnden Gestalt ins Gesicht, wartend, was als Nächstes ge­schehen würde.<br />
Langsam erhob sich die andere Hand. Sie hielt etwas Ge­bogenes, Helles, mit einer scharfen Spitze. Eine Feder. Als der Arm ganz ausgestreckt war, schoss er herab. Die Feder bohrte sich in den Hals des Wachmannes. Durch die Wucht des Stoßes drohte dieser über die Balustrade zu fallen. Seine Augen waren weit aufgerissen, aus seinem Mund traten schaumiges Blut und ein kehliges Röcheln, das im aufsto­ßenden Blutschwall schnell erstickte. Der dünne Faden ver­lor sich im fahlen Lichtschein hinab ins Dunkel, mit einem Ruck folgte der schwammige Körper. Der Aufschlag war dumpf. Eine Holzlatte brach.<br />
Oben an der Balustrade hielt die Gestalt die Feder in das einfallende Straßenlicht. Einem Thermometer gleich, sog sich das Blut am Schaft entlang in die Höhe und verteilte sich nach außen in die Federn. Das Rot begann die Gestalt zu begeistern, und die Bewunderung wuchs im Tempo des aufsteigenden Saftes.<br />
«Che rosso!», rief sie aus, als ein Blitz das Treppenhaus in gleißendes Blau tauchte und der Donner des Gewitters die Fenster erschütterte.</p></blockquote>
<p align="justify">
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
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<div class="amtap-item" lang="de" xml:lang="de"><a href="http://www.amazon.de/Tiepolos-Fehler-Kommissar-Kilian-ermittelt/dp/3499234866%3FSubscriptionId%3DAKIAJVR7HCEZJJIN7SXQ%26tag%3Dromaraus-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3499234866"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41UngBHZBZL._SL110_.jpg" width="68" height="110" alt=""/></a><br />
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<p class="author">Roman Rausch.					rororo 2003, 					Taschenbuch,				352 Seiten,				&#8364;&#160;8,95</p>
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