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	<title>ROMAN RAUSCH &#187; Schreiben</title>
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	<description>Schreiben &#38; Coaching</description>
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		<title>Die Seilschaft – Kommissar Kilians siebter Fall</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 09:08:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kriminalroman]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
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		<description><![CDATA[«Im Club der Ehemaligen». Die Partei, die das Land seit Jahrzehnten regiert, hat eine schockierende Wahlniederlage erlitten. Auf dem Parteitag in Würzburg will man die Weichen neu stellen. Da verschwindet eine Praktikantin. Tage später wird ihre skelettierte Leiche in einer Hütte im Wald gefunden. Sofort werden Gerüchte laut, tauchen belastende Fotos auf: Die junge Frau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-566" href="http://roman-rausch.de/schreiben/krimi-seilschaft-564.html/attachment/rotrep"><img class="alignleft size-full wp-image-566" title="rotrep" src="http://roman-rausch.de/wp-content/uploads/2010/08/rotrep.jpg" alt="Die Seilschaft" width="600" height="200" /></a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h2>«Im Club der Ehemaligen».</h2>
<p>Die Partei, die das Land seit Jahrzehnten regiert, hat eine schockierende Wahlniederlage erlitten. Auf dem Parteitag in Würzburg will man die Weichen neu stellen. Da verschwindet eine Praktikantin. Tage später wird ihre skelettierte Leiche in einer Hütte im Wald gefunden. Sofort werden Gerüchte laut, tauchen belastende Fotos auf: Die junge Frau hatte offenbar ein Verhältnis mit dem Generalsekretär. Doch je tiefer Kommissar Kilian in die Schattenwelt der Politik eindringt, desto deutlicher wird ihm: Das war kein Mord aus Leidenschaft.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Rezensionen</h3>
<p>Noch keine vorhanden. Schreiben Sie doch eine.  <img src='http://roman-rausch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Textauszug</h3>
<blockquote><p>«Gelobt sei Jesus Christus», sprach der Priester und schlug das<br />
 Kreuzzeichen.<br />
 «Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen», antwortete die Frau. Sie bekreuzigte sich ebenfalls.</p>
<p>Es war dunkel und stickig in diesem engen Beichtstuhl aus dem vierzehnten Jahrhundert. Könige und Bettler hatten hier ihre Sünden einem barmherzigen Gott gebeichtet, lange bevor die Partei von ihrem gottesfürchtigen Weg abkam und die Hoffnungen ihrer Wähler dem Eigennutz opferte. Der Knieschemel war hart und ungepolstert. Der bußfertige Sünder sollte spüren, dass Schmerz einer Lossprechung vorausging.</p>
<p>Die Frau ließ ihr Gesicht nicht erkennen. Wie es die Frauen – oder um im Sprachgebrauch des Volkes und des Glaubens zu bleiben –, wie es die Weiber seit jeher taten, hatte sie ihr Haupt mit einem Tuch bedeckt. Es schützte sie vor den neugierigen Blicken der Kirchgänger wie auch des Beichtvaters, sofern er doch einmal in das Gesicht einer Mörderin, Betrügerin oder Ehebrecherin sehen wollte. Auf den sonst üblichen Bibelvers oder das einleitende Gebet verzichtete er an diesem Tag. Er musste sich ranhalten, es ging auf die Mittagszeit zu, und er hatte seit dem Frühstück nichts mehr zu sich genommen.</p>
<p>«Gott, der unser Herz erleuchtet, schenke dir wahre Erkenntnis deiner Sünden und seiner Barmherzigkeit.» Er räusperte sich. «Was führt dich zu mir?»<br />
 Die Frau wusste um den vorgeschriebenen Ablauf. Sie hielt ihr Haupt gesenkt und ihre Hände gefaltet – äußere Zeichen der wahrhaften Bereitschaft zur Besserung.<br />
 «Ich möchte in Demut und Reue meine Sünden bekennen.»<br />
 Der Priester nickte zustimmend. Er rückte näher an das kleine Gitter heran, das den Beichtenden vom Beichtvater trennte. <br />
 «Welche Sünden hast du begangen?»</p>
</blockquote>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Leseprobe</h3>
<p><a href="http://roman-rausch.de/wp-content/uploads/2010/08/Leseprobe_Seilschaft.pdf"><strong>Hier</strong></a> klicken (Zum Lesen wird ein pdf-Reader wie z.B. der Adobe Reader benötigt)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Bei amazon</h3>
<p>
<div class="amtap-item" lang="de" xml:lang="de"><a href="http://www.amazon.de/Die-Seilschaft-Kommissar-Kilians-siebter/dp/3499253321%3FSubscriptionId%3DAKIAJVR7HCEZJJIN7SXQ%26tag%3Dromaraus-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3499253321"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41SNlEjXmyL._SL110_.jpg" width="67" height="110" alt=""/></a><br />
<h3><a href="http://www.amazon.de/Die-Seilschaft-Kommissar-Kilians-siebter/dp/3499253321%3FSubscriptionId%3DAKIAJVR7HCEZJJIN7SXQ%26tag%3Dromaraus-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3499253321">Die Seilschaft</a></h3>
<p class="author">Roman Rausch.					rororo 2010, 					Taschenbuch,				288 Seiten,				&#8364;&#160;8,95</p>
</div>
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		<title>MVV Adventskalender 2009</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 09:21:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erzählung]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Unter Piraten&#8221; Nach 2008 kam auch für das Jahr 2009 der Adventskalender des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds (MVV) aus der Feder von Roman Rausch. Das fast schon traditionelle MVV Advents-Gewinnspiel garantierte wieder Spannung und wertvolle Gewinne bis zum Weihnachtsfest. Hinter den Türen des Online-Adventskalenders verbargen sich diesmal Tagespreise im Gesamtwert von über 15.000 Euro. Umrahmt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_494" class="wp-caption alignleft" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-494" href="http://roman-rausch.de/schreiben/mvv-adventskalender-2009-491.html/attachment/mvv_adventskalender_2009"><img class="size-full wp-image-494" title="Titelbild des MVV_Adventskalenders_2009" src="http://roman-rausch.de/wp-content/uploads/2009/12/MVV_Adventskalender_2009.jpg" alt="Titelbild des MVV Adventskalenders 2009 von Steffen Butz" width="600" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">MVV Adventskalender 2009</p></div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h2>&#8220;Unter Piraten&#8221;</h2>
<p>Nach 2008 kam auch für das Jahr 2009 der Adventskalender des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds (<a title="MVV" href="http://www.mvv-münchen.de/de/home/fahrgastinformation/aktuelle_meldungen/2009_2/mvv-adventskalender2009/index.html">MVV</a>) aus der Feder von Roman Rausch.</p>
<p>Das fast schon traditionelle MVV Advents-Gewinnspiel garantierte wieder Spannung und wertvolle Gewinne bis zum Weihnachtsfest.</p>
<p>Hinter den Türen des Online-Adventskalenders verbargen sich diesmal Tagespreise im Gesamtwert von über 15.000 Euro. Umrahmt wurde das Ganze von einem spannenden Weihnachtskrimi, der mit einem großen Knall beginnt.</p>
<p>Mit detektivischem Spürsinn kamen die Leser des Weihnachtskrimis jeden Tag der Auflösung der Story ein wenig näher und hatten dabei die Gelegenheit, einen der attraktiven Tagespreise des Adventskalenders zu gewinnen, wie z.B.:</p>
<ul>
<li>exklusive Sony Ericsson Xperia X1 Handys</li>
<li>VIP-Tickets für die &#8220;NOKIA Night of the Proms&#8221;</li>
<li>SIEMENS Kaffee-Vollautomat</li>
<li>original handsignierte Trikots des FC Bayern München</li>
<li>Navigationsgeräte von TomTom GO 950 LIVE</li>
<li>unvergessliche Erlebnisse von MEVENTI</li>
<li>VIP-Touren in der Allianz Arena oder am Münchner Flughafen</li>
<li>Jahresabonnements für die Münchner AZ</li>
</ul>
<p>Wer den MVV-Weihnachtskrimi 2009 nochmals in aller Ruhe nachlesen möchte, hat nachfolgend die Gelegenheit dazu.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h2>Unter Piraten &#8211; die Geschichte</h2>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>1. Türchen: Ein Schuss fällt</strong></p>
<p>Es ist fünf vor neun Uhr und ich hasse meinen Chef.</p>
<p>Er heißt Klaus und lässt kein gutes Haar an mir. &#8220;Jamilah, wenn du heute dein Tagesoll wieder nicht erfüllst, dann ist endgültig Schluss&#8221;, droht er mir lächelnd, bevor er die Glastüren öffnet. Draußen warten schon die ersten Geschenkjäger in der dumpfen Kälte eines diesigen Adventmorgens. Gleich fängt der Wahnsinn von Neuem an. Weihnachten ist der pure Horror für eine Verkäuferin. Ich will nur noch heulen. Aber ich lächle, weil ich muss.</p>
<p>Zwölf Stunden später. Es ist kurz vor Ladenschluss. 100 Euro fehlen auf mein Tagesoll. Klaus lächelt zu mir herüber &#8211; drohend, wie immer. Nur noch ein letzter Kunde und ich bin gerettet. In der Menge sehe ich ihn stehen. Ich schließe die Augen und flehe: Komm zu mir. Er grinst mich an, nimmt sein Handy und macht Photos. Klaus sieht es und rastet aus. Plötzlich fällt ein Schuss.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong><span style="font-size: small;">2. Türchen: </span>Der Überfall</strong></p>
<p>Der Schuss war ein Knall. Irgendetwas ist explodiert. Eine dicke Rauchschwade wälzt sich durch den Verkaufsraum. Ich habe mich unter den Tisch gerettet, sehe nur noch Füße, die aufgeregt zum Ausgang eilen. Manche stolpern, bleiben liegen und werden überrannt. Der Alarm geht los. Zur heulenden Sirene zucken kreisende, rote Lichtstrahlen durch den Nebel.</p>
<p>Was ist hier los, frage ich mich? Ein Anschlag auf ein exklusives Lederfachgeschäft? Das kann doch nicht sein. Oder ist es ein Überfall? In der Kasse befinden sich die Tageseinnahmen, einige tausend Euro. In beiden Fällen ist das kein Ort für eine achtzehnjährige Verkäuferin, die nichts weiter will, als den Tag unbeschadet zu überstehen. Ich sollte jetzt ganz schnell verschwinden. Da drüben geht es zum Lager mit der Tür zum Hinterausgang. Mit ein paar schnellen Schritten sollte ich es schaffen. Noch bevor ich loslaufen kann, sehe ich etwas vor mir auf dem Boden liegen. Es blinkt verdächtig.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong><span style="font-size: small;">3. Türchen: </span>Ein ungeheuerlicher Vorwurf</strong></p>
<p>Das verdächtig blinkende Ding ist ein Handy &#8211; ein exklusives Sony Xperia X1. Ich halte es in den Händen und frage mich, wem es gehören mag. Der Rauch und die Aufregung haben sich verzogen. Es sieht aus, als wäre eine Horde wild gewordener Schnäppchenjäger durch den Verkaufsraum getrieben worden. Überall liegen Ledertaschen, Gürtel, Schuhe und die teuren Accessoires herum. Das muss alles wieder aufgeräumt werden. Vor Mitternacht werde ich heute nicht nach Hause kommen. Klaus gibt einem Polizisten Auskunft. Er deutet zu mir herüber. „Sie haben mit dem Räuber gesprochen?“, fragt mich der Polizist. „Mit wem?“, antworte ich überrascht. „Er hat teure Markenprodukte gestohlen, sagt ihr Chef. Der Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Können Sie den Mann beschreiben?“ Ich blicke fragend zu Klaus hinüber. Was soll das? Ich habe mit niemandem gesprochen. „Jamilah steckt mit ihm unter einer Decke“, ruft er zornentbrannt herüber.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong><span style="font-size: small;">4. Türchen: </span>Das Verhör</strong></p>
<p>Mittlerweile verhört mich eine Polizistin. Sie gibt sich Mühe, aber auch sie kann ihre Vorurteile nicht ablegen. Ich habe keine Kraft mehr gegen die Statistik zu kämpfen. „Ich bin keine Diebin. Ich bin Deutsche wie Sie.“ Die Polizistin lässt nicht locker. „Ihr Chef sagt, dass er Sie mit diesem Mann gesehen habe, bevor die Rauchbombe hochging.“ Ich geb&#8217;s auf und seufze. „Wir haben uns nur angesehen. Mehr nicht.“ Sie hakt nach. „Was wollte er von Ihnen?“ Ich widerspreche. „Ich wollte, dass er etwas kauft. Das ist mein Job.“ Sie holt einen Zettel hervor. „Laut dieser Liste wurden mehrere exklusive Designerhandtaschen gestohlen. Das Stück zu 800 Euro.“ Kann schon sein. „Nur mein Chef durfte diese Taschen verkaufen. Für mich waren sie tabu“, antworte ich. „Warum?“ Ich zucke mit den Schultern. „Fragen Sie ihn.“ Während sie meine Antwort notiert, meldet sich das fremde Handy in meiner Tasche. Ich lese: Schweig. Es kann dir nichts geschehen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>5. <span style="font-size: small;">Türchen: </span>Geheimnisvolle Botschaften</strong></p>
<p>Die Hausdurchsuchung verlief wie erwartet ergebnislos. Meine Eltern schämen sich für mich und ich falle müde ins Bett. Was für ein Tag. Die Polizistin hat mit Klaus gesprochen. Er will es nochmal mit mir versuchen. Ich solle dankbar sein. Da kann ich nur lachen. Wer würde die arabische Kundschaft wohl sonst bedienen? Aber viel interessanter als der Samariter Klaus ist dieses seltsame Handy. Immer wieder lese ich die Nachricht: Schweig. Es kann dir nichts geschehen. Für wen ist sie bestimmt? Nicht für mich. Das steht wohl fest. Aber für wen dann? Ich muss herausfinden, wem das Handy gehört. Ich blättere im Adressbuch. Viele Namen sind darin, einige haben einen Doktor davor, andere Abkürzungen wie KOK und KHK. Soll ich einen von denen anrufen? Ich stelle mich einfach dumm und frage, ob sie die Nummer kennen. Ich wähle einen mit KHK davor. Das klingt irgendwie wichtig. „Kriminalhauptkommissar Werner hier“, höre ich noch, bevor mir das Handy vor Schreck aus der Hand fällt.</p>
<p><strong><br class="spacer_" /></strong></p>
<p><strong><span style="font-size: small;">6. Türchen: </span>Was steckt dahinter?</strong></p>
<p>Hundemüde tapse ich ins Geschäft. Der Schreck von letzter Nacht sitzt mir noch in den Knochen. Im Adressbuch des unbekannten Handys wimmelte es von Kriminalbeamten. Langsam wird mir klar, dass ich das Handy eines Polizisten mit mir herumtrage. Ist es der Mann, der kurz vor dem Überfall Photos im Geschäft gemacht hat? Die Vermutung liegt nahe. Im Speicher des Handys habe ich die Aufnahmen gefunden. Sie zeigen Klaus beim Verkaufsgespräch mit Kunden und den sündhaft teuren Loewe-Taschen. Gerade diese exklusiven Taschen aus Spanien sind es, die den Photographen scheinbar am meisten interessierten. Auf jedem Bild sind sie zu sehen. Als ich das Geschäft betrete, wirft mir Klaus einen vernichtenden Blick zu. Er durfte an meiner Stelle das Chaos von letzter Nacht beseitigen. Ich grins mir eins. Selber Schuld, wenn man seine wichtigste Mitarbeiterin der Polizei ausliefert. Meine Schadenfreude währt nicht lange, als das fremde Handy in meiner Tasche plötzlich zu bimmeln anfängt.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>7. <span style="font-size: small;">Türchen: </span>Der Auftrag</strong></p>
<p>„Jamilah hier“, flüstere ich ins Handy, damit es Klaus nicht mitbekommt. Es dauert, bis ich eine Antwort erhalte. Im Hintergrund höre ich Verkehrslärm. „Hast du gut geschlafen?“, fragt mich eine Männerstimme. „Wer sind Sie?“, frage ich zurück. Er: „Ein Freund.“ Ich: „Sind Sie ein Polizist?“ Er zögert. „Ein halber.“ Ich stelle mich dumm. „Was wollen Sie von mir?“ Er schmiert mir Honig ums Maul. „Eine überaus hübsche und gescheite junge Dame soll mir helfen.“ Den ersten Teil höre ich gern, den zweiten kann er sich sparen. „Wobei?“, frage ich und er antwortet: „Du stehst im Mittelpunkt einer großen Ermittlung der Polizei.“ Ich schlucke schwer und werde nervös. „Lassen Sie mich in Ruhe“, sage ich, „und Ihr Handy können Sie auch abholen.“ Er gibt nicht auf. „Behalte es. Du wirst es noch brauchen.“ Ich will nichts damit zu tun haben. „Hören Sie &#8230;“ Er schneidet mir das Wort ab. „Komm in deiner Mittagspause in die BAR Muenchen. Frag nach Roberto.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>8. <span style="font-size: small;">Türchen: </span>Ein konspiratives Mittagessen</strong></p>
<p>Auf meine Frage nach Roberto hat mir der Ober in der BAR Muenchen einen Tisch zugewiesen. Er fragt mich, was ich trinken und essen möchte. Ich lehne ab, schließlich bin ich nicht zum Spaß hier. Doch anstatt auf mich zu hören, fährt er feines Essen auf und öffnet eine Flasche Wein. „Ich habe nichts bestellt“, stutze ich ihn zurecht. Doch er: „Roberto hat es für sie getan“, und verschwindet. Das Handy bimmelt. „Ja?!“, antworte ich verärgert. „Lass es dir schmecken“, sagt der, der sich Roberto nennt. Ich mag es gar nicht, wenn man über meinen Kopf hinweg entscheidet. „Wo stecken Sie, zum Teufel?“ Roberto geht nicht darauf ein. Stattdessen: „Hinter dir sitzt Abdulla al Hamsi. Dreh dich nicht um, sondern hör zu. Abdulla wird sich gleich mit einem Mann treffen, den alle nur Gonzales nennen. Die beiden sprechen arabisch. Das verstehst du doch?“ Ich bestätige es. Roberto fährt fort. „Schalte das Handy auf Tonaufnahme und hör zu, was sie sagen.“ Ich will protestieren, doch er beruhigt mich. „Keine Angst, ich habe dich im Auge.“</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>9. <span style="font-size: small;">Türchen: </span>Gefährliche Fracht</strong></p>
<p>Die Angst hat mich noch immer im Griff, als ich die Bar verlasse. Wie konnte ich mich nur auf so eine verrückte Geschichte einlassen? Damit muss Schluss sein, bevor ich in ernste Gefahr gerate. Dieser Abdulla und Gonzales sind Gangster, die mit allem handeln, was sich zu Geld machen lässt. Die spanische Hafenstadt Valencia und das Hotel Gabriel in München haben eine Rolle gespielt, des Weiteren Container, die eine gefährliche Fracht mit sich tragen. Soviel habe ich verstanden. Nur, was habe ich damit zu tun? Nichts, lautet meine Antwort und ich schicke Roberto das aufgenommene Gespräch. Danach fliegt das Handy ins Gebüsch und die Sache ist für mich erledigt. Als ich ins Geschäft zurückkehre, erwartet mich ein zorniger Klaus. „Wo hast du so lange gesteckt?!“, fährt er mich an. Ich schweige und kümmere mich um meine Arbeit. Aber Klaus lässt mir keine Ruhe. Immer wieder hakt er auf mich herum, bis mir der Kragen platzt. „Denkst du ich weiß nicht, womit du unterm Ladentisch handelst?“</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>10. <span style="font-size: small;">Türchen: </span>Auge in Auge mit Abdulla</strong></p>
<p>„Was weißt du von meinen Geschäften?!“ Das sonst übliche Lächeln von Klaus ist verschwunden. Ich muss seinen wunden Punkt getroffen haben. „Irgendetwas stimmt mit der Ware nicht“, halte ich ihm vor, „und mit diesem Überfall auch nicht. Eine Rauchbombe in einem Lederfachgeschäft &#8230; Davon habe ich ja noch nie gehört.“ Ich bin in voller Fahrt, und könnte endlos weitermachen, als die Tür aufgeht. Herein kommt Abdulla. Wie gelähmt stehe ich da und ergebe mich dem Schicksal. Doch er beachtet mich nicht, er hat mich in der Bar nur von hinten gesehen. „Wir sind noch nicht miteinander fertig“, droht mir Klaus. Dann geht er mit Abdulla ins Lager. Ich ergreife die Chance und renne auf die Straße. Mein erster Gedanke gilt dem Handy. Ich laufe los und finde es an der erhofften Stelle. „Abdulla ist ins Geschäft gekommen“, teile ich Roberto atemlos mit. „Beruhige dich“, antwortet er. „Es läuft alles nach Plan.“</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>11. <span style="font-size: small;">Türchen: </span>Eine erste Spur</strong></p>
<p>Ich will mit Robertos Plänen nichts zu tun haben. „Lassen Sie mich da raus. Ein für alle mal.“ Ich beende das Gespräch und gehe zurück ins Geschäft. Klaus bedient eine Kundin, von Abdulla ist nichts zu sehen. Ein Stein fällt mir vom Herzen. Ich wünsche mir meine kleine, heile Welt zurück, in der mir keine Gefahr droht. „Jamilah“, bittet mich Klaus freundlich, „schau doch mal ins Lager.“ Er hält eine Loewe-Ledertasche hoch. „Dieses Modell haben wir auch terrakotta-farben.“ Ich nicke und während ich suche, denke ich noch, wieso mich Klaus mit diesem heiklen Auftrag betreut. Die Loewe-Taschen darf doch nur er in die Hand nehmen. Ich durchforste die Kartons nach der gewünschten Farbe, als mir ein Zettel auffällt. Er zeigt die Handschrift von Klaus. Ich entziffere den Namen einer wohlhabenden Kundin und die Anzahl der Taschen, die für sie reserviert sind. Das wäre nicht sonderlich erwähnenswert, wenn nicht als Treffpunkt das Hotel Gabriel angegeben wäre. Hatten nicht Abdulla und Gonzales davon gesprochen?</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>12. <span style="font-size: small;">Türchen: </span>Das mysteriöse Zimmer 206</strong></p>
<p>Es geht auf Ladenschluss zu. Ich habe mich bei Klaus für meinen Ausraster entschuldigt und ihn damit besänftigt. Er ahnt nicht, dass das nur die halbe Wahrheit ist. Als er früher als sonst geht, kämpfe ich mit mir, ob ich ihm ins Hotel Gabriel folgen soll. Angst und Neugier zerren gleichermaßen an mir. Wenn ich der Sache jetzt nicht auf den Grund gehe, finde ich niemals heraus, was hinter meinem Rücken gespielt wird. Ich nehme mir vor, im Hintergrund zu bleiben und zu beobachten. Dagegen kann wohl niemand etwas haben. Und wenn ich tatsächlich Hilfe benötige, dann habe ich ja noch Robertos Handy. In der Hotellobby halte ich nach Klaus Ausschau. Keine Spur von ihm, auch nicht in der Bar. Das war&#8217;s wohl, denke ich, als ich Abdulla entdecke. Er ist in ein Telefonat vertieft und bemerkt mich nicht. So kann ich ihm unauffällig bis zum Zimmer 206 folgen. Noch bevor ich ein Ohr an die Tür legen kann, packt mich eine Hand von hinten und zieht mich weg.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>13 <span style="font-size: small;">Türchen: </span>Im Griff der Ermittler</strong></p>
<p>Bevor ich realisiere, wer mich gepackt hat, lande ich in einem Raum voller Monitore. Davor sitzen Männer mit der Aufschrift ZOLL auf dem Rücken. An den Gürteln tragen sie Waffen. Der Schreck fährt mir in die Glieder. „Was machen Sie hier?“, will der Mann wissen, der seine Hand um meinen Mund gelegt hatte. Auch er trägt eine Waffe. Ich weiß nicht so recht darauf zu antworten, außer: „Sind Sie Roberto?“ Er seufzt. „Nein, ich bin sein Vorgesetzter, Kriminalhauptkommissar Werner.“ Der Name kommt mir bekannt vor. „Hat Roberto Sie hierher bestellt?“, hakt Werner nach. Ich verneine. „Ich wollte nur sehen, was mein Chef nach Ladenschluss so treibt.“ Eine schwache Ausrede, gemessen an der Reaktion Werners. „Sie sind mitten in eine Aktion der Zollfahndung geraten“, belehrt er mich. „Gehen Sie jetzt wieder nach Hause und vergessen Sie, was Sie gesehen haben.“ Ich willige ein, als einer der Zollfahnder auf den Monitor zeigt. „Es geht los“, sagt er.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>14. <span style="font-size: small;">Türchen: </span>Die Komplizen der Hehler</strong></p>
<p>Gebannt verfolge ich auf dem Monitor, was sich in Zimmer 206 abspielt. Ich erkenne einige unserer reichen Kundinnen, die sich bei Champagner von Klaus über die neuen Modelle informieren lassen. Ich bin verwirrt. „Was geschieht da?“, frage ich. „Ein Verkaufsgespräch“, antwortet Werner, „das eigentlich in euren Geschäftsräumen stattfinden sollte.“ Stimmt, denke ich mir. „Und wieso tut es das nicht?“ Werner grinst. „Weil es sich um gefälschte Markenware zum halben Preis handelt.“ Das kann nicht sein. Die Kundinnen haben mehr als ausreichend Geld für die Originale. Und wieso sind das überhaupt Fälschungen? „Sie wissen nichts davon“, gebe ich zu bedenken. Werner seufzt. „Oh, doch. Sie glauben, ein Schnäppchen zu machen. Die Gier lässt sie alle Skrupel vergessen. Damit werden sie zu Komplizen der Hehler.“ Ich fasse es nicht. Wenn diese Frauen arme Schlucker wären, würde ich es ja noch verstehen. Aber so? „Wann werden Sie eingreifen?“, frage ich. Werner zeigt auf einen Monitor, der die Lobby filmt. „Wenn unsere Zielperson Zimmer 206 betritt, schlagen wir zu.“</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>15. <span style="font-size: small;">Türchen: </span>Die Falle ist aufgestellt</strong></p>
<p>Gespanntes Warten auf die Zielperson. Ich soll so lange bei den Zollfahndern bleiben, bis die Luft rein ist. „Zum Schluss läufst du Gonzales in die Arme und er riecht den Braten“, sagt Werner. Nun verstehe ich. Gonzales ist der geheimnisvolle dritte Mann. „Was macht ihn so wichtig?“, frage ich. „Er ist der entscheidende Zwischenhändler“, erklärt Werner. „In seinem Lager türmen sich Uhren, Handys, Medikamente und dergleichen mehr. Alles gefälscht und gefährlich. Der Schaden beläuft sich auf viele Millionen Euro.“ Ich bleibe neugierig und naseweis. „Wieso heben Sie das Lager nicht einfach aus?“. Werner nickt. „Genau darum geht es hier. Wir wissen nicht, wo es ist.“ Ein Zollfahnder unterbricht uns. „Er kommt.“ Ich blicke auf den Monitor. Ja, das ist der Kerl aus der BAR Muenchen. Die Polizisten machen sich bereit. Ich kann die Anspannung förmlich spüren. Gonzales steuert auf Zimmer 206 zu. Noch ein paar Meter &#8230; Da klingelt plötzlich ein Handy. Gonzales greift in seine Jackentasche.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>16. <span style="font-size: small;">Türchen: </span>Die Falle schnappt zu</strong></p>
<p>Kriminalhauptkommissar Werner wartet ab, wie Gonzales auf den Anruf reagiert. Seine Männer stehen mit entsicherten Waffen bereit auf den Gang zu stürmen. Dort, nur durch eine Tür getrennt, hört Gonzales aufmerksam zu, was der Anrufer ihm mitteilt. Es muss von Bedeutung sein, da Gonzales seinen Schritt verlangsamt, schließlich stehen bleibt und sogar kehrt macht. Für Werner ist es das eindeutige Zeichen, dass Gonzales gewarnt worden ist. „Zugriff!“, schreit er und seine Leute stürmen auf den Gang. Die einen verfolgen den türmenden Gonzales, die anderen stürzen ins Zimmer 206. Ich bleibe alleine im Überwachungsraum zurück. Auf den Monitoren sehe ich Klaus, Abdulla und die feinen Damen, wie sie von den Polizisten gestellt werden. Beim Anblick von Klaus&#8217; verwundertem Gesicht kann ich meine Genugtuung nicht verbergen. „Na, wer hat heute sein Tagesoll nicht geschafft?“ Ein Lautsprecher gibt eine mir bekannte Stimme wieder. „Gonzales kommt aus dem Hotel“, sagt Roberto. „Soll ich ihm folgen?“</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>17. <span style="font-size: small;">Türchen: </span>„Bist du alleine?“</strong></p>
<p>So viele Knöpfe an diesem Schaltpult. Ich drücke einen nach dem anderen. „Hier ist Jamilah, hören Sie mich?“ Ein ziemlich überraschter Roberto antwortet: „Was um Himmels Willen machst du hier?“ Ich habe keine Zeit für lange Erklärungen. „Kommissar Werner ist mit seinen Leuten auf dem Weg.“ Aber auch Roberto fehlt es an Zeit. „Darauf kann ich nicht warten. Gonzales steigt in ein Auto. Ich häng mich dran. Und du gehst jetzt nach Hause.“ Ich stimme zu. Doch zuvor genieße ich die Prozession auf dem Gang. Abdulla und Klaus werden in Handschellen abgeführt. Auch die feinen Damen müssen mit aufs Revier. Das soll ihnen eine Lehre sein. Nun kehrt Ruhe vor Zimmer 206 ein. Alle sind auf Gangsterjagd, nur ich nicht. Erleichtert, aber auch etwas traurig trete ich den Heimweg an. Kaum bin ich auf dem Gang, steht ein Mann vor mir. Er trägt eine Jacke mit der Aufschrift ZOLL. Irgendwie scheint er mich nicht erwartet zu haben. Nervös schaut er sich um. „Du bist alleine?“, fragt er mich. Ich bejahe. „Gut“, sagt er und packt mich am Arm.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>18. <span style="font-size: small;">Türchen: </span>Angst steigt auf</strong></p>
<p>Irgendetwas stimmt hier nicht. Dieser Zollbeamte ist auffallend rabiat. Er hält mich am Arm und führt mich wortlos aus dem Hotel zum Parkplatz. „Ich kann auch öffentlich fahren“, sage ich. „Ist mir eh lieber.“ Er antwortet nicht, sondern blickt sich andauernd um, ob wir beobachtet werden. Ich starte einen neuen Versuch. „Sie brauchen mich nicht nach Hause zu fahren. Die U-Bahn hält genau in meiner Straße. In fünf Minuten bin ich dort. Total praktisch. Keine Ampeln, keine Parkplatzsuche &#8230;“ Er reagiert nicht. Langsam wird mir mulmig und ich versuche mich aus seinem Griff zu befreien. „Sie tun mir weh“, protestiere ich, doch er bugsiert mich zu seinem Wagen. „Einsteigen“, befiehlt er. Ich habe nicht vor in das Auto zu steigen. Dieser Typ ist mir unheimlich. Wäre nur Roberto oder Kommissar Werner hier. „Ihre Kollegen werden sich bestimmt fragen, wo ich stecke“, sage ich. Er aber öffnet die Kofferraumtür. „Rein da!“</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>19. <span style="font-size: small;">Türchen: </span>Im dunklen Gefängnis</strong></p>
<p>Ich werde in meinem dunklen Gefängnis von links nach rechts geworfen. Dieser Polizeibeamte scheint es mächtig eilig zu haben. Was ist nur in diesen Kerl gefahren, dass er mich in den Kofferraum sperrt? Ich versuche meine Angst unter Kontrolle zu bringen. Es kann mir nichts passieren, beschwöre ich mich. Er ist trotz allem Polizist, und Polizisten tun jungen Frauen nichts zu Leide. Doch irgendwie schaffe ich es nicht, mich zu überzeugen. Ich spüre wie die Angst mir langsam die Kehle zuschnürt. Ich möchte schreien. Doch wer hört mich schon hier drin? Nach der holprigen Fahrt zu urteilen, befinden wir uns außerhalb der Stadt, irgendwo auf geschotterten Feldwegen. Mitten in einer winterlichen Nacht wird sich niemand auf der Straße herumtreiben. Und wenn, wir sind viel zu schnell unterwegs, als dass mich jemand in einem Kofferraum entdecken könnte. Ich muss mich irgendwie bemerkbar machen, bevor der Kerl sein Ziel erreicht. Ich taste um mich. Wenn es nur nicht so dunkel hier drin wäre. Autsch, da drückt etwas in meine Seite. Es ist Robertos Handy.</p>
<p><strong><br class="spacer_" /></strong></p>
<p><strong>20. <span style="font-size: small;">Türchen: </span>In den Fängen des Spions</strong></p>
<p>Noch immer speist die Batterie das Sony X1. Die Beleuchtung ist mehr als ausreichend und das Netz steht auch. Ich höre das Freizeichen und gleichzeitig mein Flehen &#8211; Bitte, geh ran. „Jamilah, bist du das?“, fragt Roberto aufgeregt. „Wo steckst du?“ Mir fällt ein Stein von Herzen. „Einer deiner Kollegen hat mich entführt“, sage ich und beschreibe ihm meine Situation. Ich höre, wie Roberto sich bemüht, mich nicht weiter zu ängstigen. „Das muss der Spion von Gonzales sein, den wir suchen. Sag mir, wo du dich befindest.“ Gute Frage, ich stecke in einem Kofferraum, blind wie eine Kellerassel. „Das Handy verfügt über einen GPS-Empfänger“, sagt Roberto. „Du kannst damit deinen Standort genau ermitteln.“ Ich drücke die Tasten des Handys, bis ich die Funktion &#8216;Mein Standort&#8217; gefunden habe. Doch irgendetwas stimmt hier nicht. Keine Verbindung möglich. „Du brauchst freie Sicht zum Satelliten“, sagt Roberto. Zu spät. Der Wagen verringert die Geschwindigkeit und hält schließlich an. Ich höre, wie sich der Kerl dem Kofferraum nähert.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>21. </strong><strong>Türchen: Das Piratennest</strong></p>
<p>„Los, raus da!“, fährt mich der falsche Polizist an. Nur zu gerne komme ich seinem Befehl nach. Das Handy ist in meinem Ärmel verschwunden und ich blicke mich hastig um. Wir sind irgendwo im Nirgendwo. Ringsum dunkler, verschneiter Wald, am Fuße sternbeschienener Berge. Vor uns ein Heuschober, gut versteckt unter den ausladenden Ästen einer Baumgruppe. Der Kerl treibt mich vor sich her, auf die alte, aber stattliche Hütte zu. „Was machen wir hier?“, frage ich. Er ist nicht gewillt mir zu antworten. Stattdessen öffnet er die knarrende Holztür und stößt mich hinein. Es ist dunkel hier drin und es riecht nach altem Stroh. „Die Polizei wird bestimmt nach mir suchen“, entgegne ich ihm auf seine Grobheiten. „Es ist besser, wenn Sie mich laufen lassen.“ Ungeachtet dessen, zündet er ein Streichholz und damit eine Kerze an. Endlich wieder Licht, denke ich, als ich aus dem Halbdunkel jemanden heraustreten sehe. Er hat eine Waffe auf mich gerichtet. „Was macht die Kleine hier?“, fragt Gonzales.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>22. </strong><strong>Türchen: Die Schatzkammer</strong></p>
<p>„Sie hat mich gesehen“, sagt der falsche Polizist. „Ich musste sie mitnehmen.“ Gonzales ist davon nicht begeistert. „Was machen wir jetzt mit ihr?“ Der Polizist zuckt mit den Schultern. „Keine Ahnung. Drängender ist die Frage, wie wir unerkannt verschwinden können. Werner ist mit seinen Leuten hinter uns her.“ Gonzales setzt sich an den kleinen Holztisch. „Bring sie nach hinten und dann lass uns reden.“ Der Kerl schubst mich auf eine Tür zu. „Ich will da nicht rein“, widerspreche ich. Er packt mich und stellt mich vor eine Entscheidung. „Freiwillig oder mit Gewalt? Du hast die Wahl.“ Ich entscheide mich für die Gewaltlosigkeit und befinde mich anschließend erneut in absoluter Dunkelheit. Himmel, flehe ich, komme ich denn überhaupt nicht mehr ans Licht? Ich taste mich blind durch den Raum, bis ich an etwas stoße. Ich hole Robertos Handy hervor. Im knappen Schein der Bildschirmbeleuchtung erkenne ich die vertrauten Kartons der Designertaschen. Daneben weitere Markenwaren. Kein Zweifel: Ich bin im Lager der Produktpiraten.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>23. </strong><strong>Türchen: In höchster Not</strong></p>
<p>„Sie muss verschwinden“, höre ich mit dem Ohr an der Tür, wie mein Schicksal von diesem falschen Polizisten besiegelt wird. Der Schreck fährt mir in die Glieder. Das können sie doch nicht tun. Ich muss schnell raus hier. Die Panik treibt mich durch das stockfinstere Dunkel. Ich falle, stehe wieder auf und taste mich voran. Gibt es denn hier nirgends ein Fenster? Robertos Handy soll meinen Standort bestimmen können. Dazu brauche ich aber freie Sicht auf einen Satelliten. Ich greife etwas. Es fühlt sich an wie eine Leiter. Sie führt mich auf den Dachboden. Hier lagert altes Heu, und vorne am Giebel kann ich etwas erkennen. Es ist ein Loch, kaum eine Hand breit. Das sollte genügen. Ich wähle Meinen Standort ermitteln und halte das Handy hinaus. Es dauert ein paar Sekunden, aber dann hat es geklappt. Ich schicke Roberto das Ergebnis. Kurz darauf kommt die Antwort. „Wir sind unterwegs“, sagt Roberto. „Halte nur ein paar Minuten durch.“ Ein Stein fällt mir vom Herzen. Ich bin gerettet. Doch da höre ich die Tür unter mir schlagen. Sie kommen, um mich zu holen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>24.</strong><strong>Türchen: Rettung in letzter Sekunde</strong></p>
<p>„Wo steckst du?!“ höre ich sie von unten rufen. Kartons werden umgeworfen, wütende Schritte durchpflügen das Lager. Ich habe keine Zeit mehr auf Roberto zu warten. Mit aller Gewalt stemme ich meine Füße gegen das Dach bis sich ein Ziegel löst. Er rauscht scheppernd in die Tiefe. Jetzt wissen sie, wo ich bin. Weitere Ziegel fliegen aus den Sparren. Sie kommen die Leiter herauf. Ich zwänge mich durch das enge Loch. Keine Sekunde zu spät, eine Hand verfehlt meinen Knöchel nur knapp. Auf dem First balancierend, blicke ich ins Tal hinunter. Scheinwerfer schneiden durch die Nacht. Da sind sie. Doch jemand packt mich von hinten. „Du kleines Miststück.“ Dann, unter ohrenbetäubenden Lärm, kommt ein Hubschrauber über die Bergspitze. Sein Scheinwerfer erfasst uns. „Lassen Sie die Frau gehen!“ höre ich Robertos wütende Stimme. Gonzales und der falsche Polizist werden abgeführt. „Ohne dich hätten wir das nicht geschafft“, lobt mich Roberto. Ich gebe ihm sein Handy zurück. Er verneint. „Behalte es. Du hast es dir verdient.“ So bleibt nur noch eine Frage offen: „Nehmt ihr auch Frauen bei der Zollfahndung?“</p>
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		<title>Das Caffeehaus</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 19:38:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historischer Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Balthasar Neumann]]></category>
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		<category><![CDATA[Würzburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Würzburger Bischof will eine Residenz, prächtiger als Versailles. Zum Baumeister bestimmt er den unbekannten Balthasar Neumann. Die neidischen Konkurrenten sinnen auf Rache. Da erhält Neumann Unterstützung von einer Fremden. Das Schicksal hat die junge Sabiha aus dem Harem eines Wesirs in die Länder der Ungläubigen verschlagen. Sie träumt von einem Caffeehaus in der fränkischen Stadt, prunkvoll und eines Sultans würdig. Gegen alle Widerstände machen sich die beiden Außenseiter daran, ihre kühnen Pläne zu verwirklichen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_337" class="wp-caption alignleft" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-337" title="sabiha_600x200" src="http://roman-rausch.de/wp-content/uploads/2009/09/sabiha_600x200.JPG" alt="Sabiha, die Haremsdame" width="600" height="201" /><p class="wp-caption-text">Sabiha, die Haremsdame</p></div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Verführung aus dem Morgenland</h2>
<p>Der Würzburger Bischof will eine Residenz, prächtiger als Versailles. Zum Baumeister bestimmt er den unbekannten Balthasar Neumann. Die neidischen Konkurrenten sinnen auf Rache. Da erhält Neumann Unterstützung von einer Fremden. Das Schicksal hat die junge Sabiha aus dem Harem eines Wesirs in die Länder der Ungläubigen verschlagen. Sie träumt von einem Caffeehaus in der fränkischen Stadt, prunkvoll und eines Sultans würdig. Gegen alle Widerstände machen sich die beiden Außenseiter daran, ihre kühnen Pläne zu verwirklichen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Rezensionen</h3>
<p>&#8220;Schön zu lesen. Man taucht leicht ein und die Story ist gut recherchiert und stimmig.&#8221; 8 von 10 Sternen. <a title="bookcrossing.com" href="http://www.bookcrossing.com/journal/7635153"><em>bookcrossing.com</em></a></p>
<p>&#8220;Überraschend guter Historienroman mit viel Information über die Zeit um die erste Hälfte des 18. Jahrhunderts, was das Buch allemal lesenswert macht.&#8221; <em><a title="lesewelt.de" href="http://www.leser-welt.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=1615:das-caffeehaus-roman-rausch&amp;catid=107:1750--1850-aufklaerung-rokoko-klassizismus&amp;Itemid=133">lesewelt.de</a></em></p>
<p><em>&#8220;</em>Das Caffeehaus ist toll recherchiert und bietet eine facettenreiche Geschichte. Es ist nicht nur ein typischer historischer Roman, sondern kann darüber hinaus mit interessanten und vielseitigen Themen aufwarten!&#8221; <a title="schreib-lust.de" href="http://www.schreib-lust.de/leselust/rezension.php?id=1422"><em>schreib-lust.de</em></a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Textauszug</h3>
<blockquote><p>An Leib und Seele geschunden waren die Truppen des Fürstbischofs – die <em>Würzburger Wölfe</em> – aus ihrem Winterlager in Ungarn nach Würzburg zurückgekehrt. Fürstbischof Johann Philipp Franz von Schönborn hatte sie daraufhin in einen längeren Urlaub zu ihren Familien geschickt. <br />
 Gern wäre auch Veit Sturm, mittlerweile durch herausragende Verdienste vom Hilfskanonier zum Ersten Kanonier befördert, in die Arme seiner Angehörigen gefallen, doch da war niemand, der ihn hätte erwarten können. Er war der einzige Überlebende aus einer Familie von neun Kindern. Seine Geschwister waren durch Hunger oder Krankheiten gestorben, sein Vater war von einem Vagabunden erschlagen und die Mutter unter grausamen Qualen der Gnade des Allmächtigen übereignet worden.<br />
 Veit stützte das Kinn auf die verschränkten Hände. Er lag der Länge nach auf der Mauer des Rosengartens, hoch oben auf der Festung Marienberg. Noch vor Kurzem hätte er dies nicht wagen dürfen, im eigentlichen Sinne auch heute nicht, aber die Offiziere waren in der Stadt, um dem neuen Fürstbischof zu huldigen und ihn zu seinem neuen Amtssitz im Rosenbachhof zu geleiten. <br />
 Die untergehende Sonne tauchte das Maintal in satte und warme Farben, erste Schatten brachen sich an den Mauern der Stadtbefestigung. In den Straßen promenierten die Bürger, fanden sich auf einen Schwatz zusammen, tranken einen Schoppen und genossen die wärmende Sonne am Flussufer. <br />
 Veit liebte diese friedvolle Stimmung, wenn der geschäftige Tag sich neigte und in den Abend überging. Sehr lange hatte er darauf verzichten müssen. Zwei Jahre seines Lebens hatte er gefroren, geschwitzt, gehungert und Durst gelitten, stets in der Angst vor dem, was der nächste Tag bringen würde. <br />
 Zwischen Traum und Wirklichkeit schwankend, spürte Veit einen Stoß an den Füßen. <br />
 &#8220;He, aufgewacht!&#8221;, befahl ein sichtlich vergnügter Balthasar Neumann. Veit erschrak und nahm Haltung an, fürchtend, dass er für seine Leichtfertigkeit bestraft würde.<br />
 Doch Neumann hatte anderes im Sinn. &#8220;Wieder den Kopf voller Träumereien?“<br />
 Veit nickte stumm.<br />
 &#8220;Das Weibsbild lässt dich nicht mehr los, wie mir scheint.&#8221;<br />
 Er musste es ehrlich gestehen. Dem Neumann konnte man trauen.<br />
 &#8220;Dann lass uns dein Gemüt aufhellen&#8221;, schlug sein Stückjunker vor. &#8220;Komm mit in die Stadt, auf einen Schoppen oder zwei. Der Abend ist zu schön, um ihn mit Trübsal zu vergeuden.&#8221;</p>
</blockquote>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Leseprobe</h3>
<p><a href="http://roman-rausch.de/wp-content/uploads/2009/09/Leseprobe_Caffeehaus.pdf"><strong>Hier</strong></a> klicken (Zum Lesen wird ein pdf-Reader wie z.B. der Adobe Reader benötigt)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Bei amazon</h3>
<p>
<div class="amtap-item" lang="de" xml:lang="de"><a href="http://www.amazon.de/Das-Caffeehaus-Roman-Rausch/dp/3499249774%3FSubscriptionId%3DAKIAJVR7HCEZJJIN7SXQ%26tag%3Dromaraus-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3499249774"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/519tApJy9iL._SL110_.jpg" width="67" height="110" alt=""/></a><br />
<h3><a href="http://www.amazon.de/Das-Caffeehaus-Roman-Rausch/dp/3499249774%3FSubscriptionId%3DAKIAJVR7HCEZJJIN7SXQ%26tag%3Dromaraus-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3499249774">Das Caffeehaus</a></h3>
<p class="author">Roman Rausch.					rororo 2009, 					Taschenbuch,				384 Seiten,				&#8364;&#160;8,95</p>
</div>
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		<title>Weiß wie der Tod</title>
		<link>http://roman-rausch.de/schreiben/weiss-wie-der-tod-233.html</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 11:02:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalpsychologe]]></category>
		<category><![CDATA[Opfer]]></category>
		<category><![CDATA[Profiler]]></category>
		<category><![CDATA[Psycho]]></category>
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		<category><![CDATA[Rache]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsthilfegruppe]]></category>
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		<description><![CDATA[Hamburg-St.Pauli. Im Hochwasser treibt eine männliche Leiche. Kurze Zeit später werden weitere Tote aufgefunden. Außer ihren markanten Verletzungen scheint die Opfer nichts zu verbinden. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-235" title="weissw" src="http://roman-rausch.de/wp-content/uploads/2009/08/weissw.jpg" alt="weissw" width="600" height="200" /><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Im Verborgenen blüht die Rache</h2>
<p>Hamburg-St.Pauli. Im Hochwasser treibt eine männliche Leiche. Kurze Zeit später werden weitere Tote aufgefunden. Außer ihren markanten Verletzungen scheint die Opfer nichts zu verbinden. Profiler Balthasar Levy geht dennoch von einem Serientäter aus. Seine Ermittlungen führen ihn zur «Weißen Lilie», einer Selbsthilfegruppe für Opfer von Gewalttaten &#8230;</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Rezensionen</h3>
<p>&#8220;Roman Rausch hat mit diesem Buch einen atmosphärisch dichten Roman geschrieben, der durch seinen hohen Spannungsbogen kaum zulässt, ihn auf die Seite zu legen. 9 von 10 Sternen.&#8221; (buchtips.net)</p>
<p>&#8220;Ein in jeder Hinsicht beeindruckender Ermittler.&#8221; (krimicouch.de)</p>
<p>&#8220;Roman Rausch hat einen ungemein spannenden, klug konstruierten Roman geschrieben mit einer Ermittlerfigur, die amerikanischen Thrillern entsprungen sein könnte.&#8221; (Hamburger Abendblatt)</p>
<p>&#8220;Ein realistischer, spannender Roman mit der unbedingten Leseempfehlung.&#8221; (Heidelberg aktuell)</p>
<p>&#8220;Roman Rausch rückt das Problem Sexualstraftäter samt Rückfall- und Opferproblematik in den Fokus seines Thrillers und tobt den schlimmen Wenn-Fall hier vor aller Leseaugen noch einmal exemplarisch aus. Drastisch spannend.&#8221; (berlinkriminell.de)</p>
<p>&#8220;Spannende Einblicke in die Seelenlandschaften.&#8221; (Schweriner Volkszeitung)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Textauszug</h3>
<blockquote><p>„Wie lautet das Passwort?“<br />
 Der Mann, der zum Schutz seiner Persönlichkeitsrechte lediglich als Holger M. bekannt war, kniete in einem Gemisch aus Blut und Urin. Er hustete und spuckte zähe Speichelfäden auf den blanken Betonboden. Ein Tritt gegen den Kopf ließ ihn zur Seite kippen. Selbst in dieser ausweglosen Lage wollte er einen letzten Rest Dominanz bewahren und setzte auf Häme.<br />
 „Mehr hast du nicht von mir gelernt?“<br />
 Sein bemühtes Grinsen wirkte bizarr. Er blickte auf, blinzelte gegen das grelle Licht der Deckenbeleuchtung an. Sein Peiniger saß am Tisch. Vor ihm der Computer. Der Cursor blinkte vor dem weißen Hintergrund des Monitors. Dahinter verbarg sich das versteckte Laufwerk.<br />
 Er würde sein Geheimnis mit ins Grab nehmen, dessen war er sich sicher.</p>
<p style="text-align: center;">*</p>
<p>„Das Passwort!“<br />
 An Händen und Füßen zusammengezurrt, kauerte Holger M. in einer dunklen Ecke des Kellers. Er weigerte sich noch immer, das Passwort zu nennen. Dann wäre sein Leben nichts mehr wert. Aus dem Licht kam eine Hand auf ihn zu. Er zuckte zusammen, suchte Schutz vor der nächsten Attacke.<br />
 Die kleine Gewürzflasche entließ nur einen Tropfen, der auf seine nackte Schulter fiel. Holger M. drückte sich noch weiter in die Ecke, zitternd vor Furcht, was passieren würde, wenn der Tropfen eine der klaffenden Wunden auf seinem Rücken erreichte.<br />
 Ein gellender Schrei. Die Flüssigkeit war ins offene Fleisch gelangt.</p>
<p style="text-align: center;">*</p>
<p>„Passwort!“<br />
 Halb besinnungslos stöhnte Holger M. am Boden. Sein Kopf lag auf dem Metallgitter, das inmitten des Raums in den Beton eingelassen war. Durch das angeschwollene Auge konnte er schemenhaft die Gestalt erkennen, die mit einer Bohrmaschine auf ihn zukam. Der Bohrer heulte auf.<br />
 Ein Fuß stemmte sich auf seinen Hals und drückte ihn für die bevorstehende Operation fest nach unten.<br />
 „Warte“, flehte er angesichts des rotierenden Bohrers über seinem Gesicht.</p>
</blockquote>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Leseprobe</h3>
<p><a title="Hier" href="http://roman-rausch.de/wp-content/uploads/2009/08/Rausch_Weiss_wie_der_Tod.pdf"><strong>Hier</strong></a> klicken (Zum Lesen des Dokuments wird ein Pdf-Reader wie Acrobat Reader benötigt)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Bei amazon</h3>
<p>
<div class="amtap-item" lang="de" xml:lang="de"><a href="http://www.amazon.de/Wei%C3%9F-wie-Tod-Roman-Rausch/dp/349924604X%3FSubscriptionId%3DAKIAJVR7HCEZJJIN7SXQ%26tag%3Dromaraus-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D349924604X"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41fT7VnETiL._SL110_.jpg" width="67" height="110" alt=""/></a><br />
<h3><a href="http://www.amazon.de/Wei%C3%9F-wie-Tod-Roman-Rausch/dp/349924604X%3FSubscriptionId%3DAKIAJVR7HCEZJJIN7SXQ%26tag%3Dromaraus-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D349924604X">Weiß wie der Tod</a></h3>
<p class="author">Roman Rausch.					rororo 2007, 					Taschenbuch,				304 Seiten,				&#8364;&#160;2,99</p>
</div>
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		<title>Code Freebird</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 09:45:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Anschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Blade Runner]]></category>
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		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Psycho]]></category>
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		<category><![CDATA[Serienkiller]]></category>
		<category><![CDATA[Serienmörder]]></category>

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		<description><![CDATA[Zeit zu sterben. Ein Bombenanschlag erschüttert das Hanseviertel in Hamburg, ein US-Bürger kommt dabei ums Leben. Die Behörden sind alarmiert: Hat der islamistische Terror jetzt Deutschland im Visier?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #ffffff;"><img class="alignleft size-full wp-image-229" title="codfree" src="http://roman-rausch.de/wp-content/uploads/2009/08/codfree1.jpg" alt="codfree" width="600" height="200" />.</span></p>
<h2>Zeit zu sterben</h2>
<p>Ein Bombenanschlag erschüttert das Hanseviertel in Hamburg, ein US-Bürger kommt dabei ums Leben. Die Behörden sind alarmiert: Hat der islamistische Terror jetzt Deutschland im Visier?<br />
 Als kurz darauf eine weitere Bombe in einem Kino detoniert, wird der Profiler Levy eingeschaltet. Der mag zwar nicht an einen islamistischen Hintergrund glauben, findet aber heraus: Die Spur führt in den Irak &#8211; zu einem Mann, der sich &#8220;Blade Runner&#8221; nennt.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Rezensionen</h3>
<p>&#8220;Die Figuren sind glaubwürdig entwickelt, und die Geschichte entwickelt sich spannend, so wie wir es von Roman Rausch gewöhnt sind. Die Zusammenhänge und die Problematik des Krieges im Irak sind aufrüttelnd in Szene gesetzt und unterstreichen einmal mehr Levys Verständnis von Recht und Gerechtigkeit, das Stillhalten und Wegsehen nicht akzeptiert, sondern persönliches Engagement fordert.<br />
 Betroffenheit, sogar Entrüstung beim Leser ist eine Folge des hervorragend geschriebenen Romans, der ein brisantes Thema auf eine andere Art angeht und deshalb jedem Krimiinteressierten nur wärmstens empfohlen werden kann.&#8221; (heidelberg-aktuell.de)</p>
<p>&#8220;Ein hochbrisanter Politthriller und Pageturner auf Schwedenniveau.&#8221; (stadtpark.info)</p>
<p>&#8220;Bestürzend zeitnaher Thriller.&#8221; (Lausitzer Rundschau)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Textauszug</h3>
<blockquote><p>«Sie sagten, die Menschen werden es uns danken.<br />
 Sie sagten, dass wir einen gerechten Krieg führen.<br />
 Sie sagten, Gott selbst habe uns den Auftrag erteilt.<br />
 Moto.</p>
<p>Sie haben vergessen, dass es im Krieg ums Töten geht.<br />
 Sie haben uns eingeredet, dass es heldenhaft sei, für die<br />
 Freiheit zu sterben.<br />
 Sie haben den Krieg zur Show gemacht.<br />
 Get some!</p>
<p>Einen Menschen sterben zu sehen ist keine schöne Sache.<br />
 Und wir beide, mein Freund, sind dem Tod oft begegnet.<br />
 Furcht ist der Bruder des Todes, hast du mir einmal gesagt.<br />
 Wenn man in Furcht lebt, sei man schon zur Hälfte tot.<br />
 Ich werde dein Bruder bleiben. Du als der Tod, ich als die<br />
 Furcht.»<br />
 Er steckte die Pistole tief in den Wüstensand, der das Grab<br />
 bedeckte, und sprach das Gebet.<br />
 «Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben<br />
 würdet. Gigantische Schiffe, die brannten, draußen vor<br />
 der Schulter des Orion. Und ich habe C-Beams gesehen,<br />
 glitzernd im Dunkeln, nah dem Tannhäuser Tor. All diese<br />
 Momente werden verloren sein in der Zeit, so wie Tränen<br />
 im Regen … Zeit zu sterben.»<br />
 Dann machte er sich auf den Weg.</p>
</blockquote>
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<p>
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<p class="author">Roman Rausch.					Rowohlt Tb. 2006, 					Broschiert,				288 Seiten,				&#8364;&#160;8,90</p>
</div>
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		<item>
		<title>Und ewig seid ihr mein</title>
		<link>http://roman-rausch.de/schreiben/und-ewig-seid-ihr-mein-212.html</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 08:32:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalpsychologe]]></category>
		<category><![CDATA[Profiler]]></category>
		<category><![CDATA[Psycho]]></category>
		<category><![CDATA[Psychothriller]]></category>
		<category><![CDATA[Serienkiller]]></category>
		<category><![CDATA[Serienmörder]]></category>

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		<description><![CDATA[An einem Flussufer werden menschliche Innereien gefunden. Für den Kriminalpsychologen Balthasar Levy und seine Chefin Michaelis hat der Fund eindeutig mit älteren, ungelösten Fällen zu tun.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-213" title="undewig" src="http://roman-rausch.de/wp-content/uploads/2009/08/undewig.jpg" alt="undewig" width="600" height="200" /></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Schuldig ist, wer vergisst</h2>
<p>Eine grausige Entdeckung: An einem Flussufer werden menschliche Innereien gefunden. Für den Kriminalpsychologen Balthasar Levy und seine Chefin Michaelis hat der Fund eindeutig mit älteren, ungelösten Fällen zu tun. Der Profiler lässt Mitglieder einer Satanistengruppe festnehmen, aber dann verschwindet eine weitere Frau. Und die Anrufe des Serienkillers bei Levy nehmen kein Ende.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Rezensionen</h3>
<p>&#8220;Der erste deutsche Kriminalroman, der sich mit vergleichbaren Büchern aus Skandinavien oder den USA messen kann.&#8221; (Nürnberger Nachrichten)</p>
<p>&#8220;Ein Krimi in der Tradition von &#8216;Fight Club&#8217; und &#8216;Angel Heart&#8217; &#8211; gruselig und spannend bis zur letzten, unerwarteten Wendung.&#8221; (kulturnews.de)</p>
<p>„Klarer, geradliniger Ausdruck. Hohe Spannungskurve. Grandios!“ (krimi-couch.de). <a title="Hier" href="http://www.krimi-couch.de/krimis/roman-rausch-und-ewig-seid-ihr-mein.html">Hier</a> den ganzen Artikel lesen.</p>
<p>&#8220;Große Kriminalliteratur.&#8221; (Main Post)</p>
<p>&#8220;Stimmung wie in David Lynchs &#8216;Lost Highway&#8217;.&#8221; (heidelberg-aktuell)</p>
<p>&#8220;Ein finsterer Thriller &#8230; kunstvoll arrrangiert. Nur Mut beim Lesen.&#8221; (berlinkriminell.de)</p>
<p>&#8220;Grausig-schauriger Hammer-Thriller.&#8221; (Hugendubel)</p>
<p>&#8220;Wer Tess Gerritsen und Val McDermid liebt, ist hier genau richtig.&#8221; (amazon)</p>
<p>&#8220;Manch einer mit schwachen Nerven sollte dieses Buch nicht alleine in der Nacht lesen.&#8221; (140km.de)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Textauszug</h3>
<blockquote><p>Es ist nur ein schmaler Grat zwischen Verstand und Trieb.<br />
 Der, der sich selbst den Namen Der Meister gegeben hatte, betrat den Aufzug von der Tiefgarage her. Sein Ziel war der fünfte Stock. In wenigen Minuten würde sie ihre Wohnung verlassen.<br />
 Im blanken Metall der Kabinentür korrigierte er den Sitz der Krawatte, zupfte das Revers des Anzugs zurecht und sah auf seine matt glänzenden Schuhe hinab. An seiner äußeren Erscheinung gab es nichts auszusetzen; er war eine attraktive Erscheinung. Nicht wenige Frauen würden sich in seiner Nähe wohl fühlen und darauf hoffen, von ihm angesprochen zu werden.<br />
 Die Stimme aus den Ohrstöpseln trieb ihn vorwärts, ließ nicht ab, ihn zur Wohnung dieser Frau zu führen.<br />
 Dein Schweiß. Dein warmes Blut.<br />
 Sein Herz schlug im Gleichklang der pulsierenden Musikbeats. Die Erwartung, seine Hände bald auf ihr weißes Fleisch zu legen, es zu kneten und zu formen, es in Stücken aus dem Körper zu schneiden, euphorisierte ihn.</p>
<p>Vor zwei Wochen hatte er sie gefunden, diese Frau, die wie ein Donnerschlag in sein Leben getreten war. Sie war ursprünglich nicht seine erste Wahl gewesen, hatte sich an jenem Abend zwischen ihn und sein auserwähltes Opfer gedrängt. Auf dem Parkplatz hinter dem Supermarkt war es gewesen. Der Wagen stand in Position, er war bereit zuzuschlagen. Doch dann kam sie, quetschte sich mit dem Sportwagen in die Lücke. Als sie ausstieg und ihm frech ins Gesicht lachte, wusste er, dass nur sie diejenige sein konnte.<br />
 Da war er, dieser Blick, den er unter all den anderen bisher nicht gefunden hatte.<br />
 Er gab die andere auf.<br />
 An der Kasse stand sie vor ihm. Er las in ihren Einkäufen. Eine Flasche Rotwein, Tagliatelle, eine Hand voll italienische Kräuter, eine Artischocke, eine Lage fein geschnittener Schinken, zum Dessert eine kleine Honigmelone und die Nachtausgabe der Stadtzeitung. Die Einkäufe einer Alleinstehenden.<br />
 Ihr Heimweg endete in ihrer Tiefgarage. Er parkte den Wagen hinter einer Säule und schaute sich um, wo die Überwachungs- kameras positioniert waren.<br />
 Sie wählte den gut beleuchteten Frauenparkplatz, mühte sich mit den Einkäufen und dem Aktenkoffer das kurze Stück zum Aufzug. Die Fahrt ging in den fünften Stock. Es gab nur drei Namensschilder dort.<br />
 Auf goldglänzendem Metall las er: Tessa Fahrenhorst.<br />
 Wie er vermutet hatte: Er hörte kein Wort hinter der Tür, sie war allein stehend. Sie war perfekt.</p>
</blockquote>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Leseprobe</h3>
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<p><br class="spacer_" /></p>
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<p class="author">Roman Rausch.					rororo 2006, 					Taschenbuch,				352 Seiten,				&#8364;&#160;8,50</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Mordkreuz &#8211; Kommissar Kilians sechster Fall</title>
		<link>http://roman-rausch.de/schreiben/mordkreuz-206.html</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 21:11:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kriminalroman]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Banshee]]></category>
		<category><![CDATA[Bean Si]]></category>
		<category><![CDATA[Bean Sidhe]]></category>
		<category><![CDATA[Bildstock]]></category>
		<category><![CDATA[Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Kilian]]></category>
		<category><![CDATA[Kommissar]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Mordkreuz]]></category>
		<category><![CDATA[Weiße Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Würzburg]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer schwülen Sommernacht schänden betrunkene Jugendliche einen Friedhof im Würzburger Umland. Sie kippen einen Bildstock und entdecken darunter eine stark verweste Leiche.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-207" title="mordkreu" src="http://roman-rausch.de/wp-content/uploads/2009/08/mordkreu.jpg" alt="mordkreu" width="600" height="200" /></p>
<p><span style="color: #ffffff;"> .</span></p>
<h2>Die Botin deines Todes</h2>
<p>In einer schwülen Sommernacht schänden betrunkene Jugendliche einen Friedhof im Würzburger Umland. Sie kippen einen Bildstock und entdecken darunter eine stark verweste Leiche. Während sie davonlaufen, glauben sie eine hell strahlende Frau in der Dunkelheit zu erkennen. Einer der Jugendlichen stürzt und verletzt sich tödlich. Als die Kommissare Kilian und Heinlein die Ermittlungen aufnehmen, stoßen sie auf eine Mauer des Schweigens. Die Dorfgemeinschaft beschäftigt offenbar nur eines: das Erscheinen einer Weißen Frau, die im Volksglauben als Vorbotin des Todes gefürchtet wird. Wer ihr begegnet, stirbt.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Rezensionen</h3>
<p>Bisher keine gefunden. Schreiben Sie doch eine &#8230;</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Textauszug</h3>
<blockquote><p><em>Prolog</em></p>
<p>Vor vielen Jahren erzählte mir meine Großmutter die Geschichte von der Weißen Frau. Es war an einem kalten Herbstabend. Ich weiß es noch genau. Die Bäume bogen sich unter der Kraft des Windes und der Regen drang durch die Ritzen des Hauses herein. Großmutter saß in ihrem Schaukelstuhl neben dem Holzofen und ich zu ihren Füßen. Die Schatten des Feuers zuckten den Wänden entlang.<br />
 Die Weiße Frau sei kein Gespenst, sagte sie, sondern eine wahre Gestalt aus den Erzählungen der Leute. Sie erscheine in der Stunde des Todes &#8211; wehklagend und weinend. Eine eigentümliche Frau sei sie, voller Mitleid für die Sterbenden. Das käme daher, dass auch sie viel Leid in ihrem Leben erlitten habe. In der Stunde des Todes wolle sie den Menschen beistehen, damit sie den Tod willkommen heißen, anstatt ihn zu fürchten. Denn für manche sei er ein Befreier, sagte sie, von der Last des Schicksals.<br />
 Ich fragte Großmutter, ob sie die Weiße Frau schon einmal gesehen habe. Sie strich mir über den Kopf. Nein, denn dann wäre sie nicht mehr hier. Aber all zu fern sei dieser Tag nicht mehr. <br />
 Das beunruhigte mich und ich wollte wissen, warum sie denn überhaupt sterben müsse. Wer würde sich dann um mich kümmern? Meine Eltern waren ja bereits gestorben. Ich wäre dann ganz alleine. Ich wäre niemals alleine, antwortete sie. Die Familie wache über mich. Vom Himmel aus.<br />
 Ich mag die Weiße Frau nicht, erwiderte ich. Genauso wenig wie den Tod. Niemand solle je sterben müssen. Großmutter seufzte. Das hätten wir nicht zu entscheiden. <br />
 Wenn der Tod sie holen kommt, fuhr sie fort, dann würde ich die Weiße Frau vielleicht zu Gesicht bekommen. Ich dürfe ihr nicht in die Augen sehen, denn dann wäre mein Ende gekommen. Sollte es doch geschehen, dann solle ich ihr mit Respekt begegnen. Vielleicht ließe sie mich dann am Leben.</p>
</blockquote>
<p><br class="spacer_" /></p>
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<p class="author">Roman Rausch.					rororo 2008, 					Taschenbuch,				288 Seiten,				&#8364;&#160;8,95</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Bastard &#8211; Kommissar Kilians fünfter Fall</title>
		<link>http://roman-rausch.de/schreiben/bastard-199.html</link>
		<comments>http://roman-rausch.de/schreiben/bastard-199.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 19:51:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kriminalroman]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Bastard]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Kilian]]></category>
		<category><![CDATA[Kommissar]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Main]]></category>
		<category><![CDATA[Multi-Kulti]]></category>
		<category><![CDATA[Würzburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Würzburg feiert das Afrika-Festival. Die ersehnte Multi-Kulti-Harmonie gerät empfindlich aus dem Takt, als man die Leiche eines Jungen aus dem Main fischt. Hautfarbe schwarz, Herkunft unbekannt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-200" title="bastar" src="http://roman-rausch.de/wp-content/uploads/2009/08/bastar.jpg" alt="bastar" width="600" height="200" /></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Trommeln, Tanz und Tod</h2>
<p>Würzburg feiert das Afrika-Festival. Die ersehnte Multi-Kulti-Harmonie gerät empfindlich aus dem Takt, als man die Leiche eines Jungen aus dem Main fischt. Hautfarbe schwarz, Herkunft unbekannt. Bedrohliche Dissonanzen überlagern die Ermittlungen der Kommissare Kilian und Heinlein in der altehrwürdigen Residenzstadt –  Rassismus, No-Go-Areas, illegale Ausländer. Die Gerichtsmedizinerin Pia Rosenthal macht bei der DNA-Analyse des Opfers eine erschütternde Entdeckung und stößt damit in ein Wespennest aus Heuchelei, Intrigen und Verrat. Aber nicht im Skinhead-Milieu, sondern bei einer der angesehensten Familien am Ort.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Rezensionen</h3>
<p>&#8220;Eine sorgfältig recherchierte, konzentriert zugespitzte, solide aufgelöste Geschichte.&#8221;<br />
 (WDR, Funkhaus Europa. Buchtipp vom 2. Mai 2007)</p>
<p>„Multi-Kulti im Fränkischen – ganz anders.<br />
 Der Plot ist raffiniert (&#8230;) die Geschichte ist aus einem Guss (&#8230;) und überzeugt durch solide Klarheit.“<br />
 (krimi-couch.de)</p>
<p>&#8220;Der Plot ist klar erzählt, leicht zu verfolgen und voller Überraschungen. Fazit: Empfehlenswert!&#8221;<br />
 (deutsche-krimi-autoren.de)</p>
<p>&#8220;Roman Rausch hat mit Blanka Stipetic einen gut geschriebenen, schnörkellosen und spannenden Krimi abgeliefert. Für alle Fans von Kommissar Kilian und auch für alle anderen, weil sie es unbedingt noch werden müssen.&#8221; (hugendubel.de)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Textauszug</h3>
<blockquote><p>Er ist der, den sie fürchten.<br />
 Sie wissen nichts von seiner Existenz. Wüssten sie es, wäre er an keinem Ort mehr sicher. Ihr Hass überwindet Tausende Kilometer, ohne an Kraft zu verlieren. Seine Mutter hat das nicht gewusst.</p>
<p>Nun ist er unter ihnen. Sie erkennen ihn nicht. Er ist nur einer von vielen anderen Schwarzen, Mulatten und Arabern in diesem Zelt.</p>
<p>Er ist einer mit schwarzer Haut, krausem, kurz geschorenem Haar und einem weißen Herzen. Sie sehen die Wahrheit nicht, obwohl in ihren Adern das gleiche Blut fließt.</p>
<p>Eine blutige Spur zieht sich durch ihr gemeinsames Schicksal. Es ist eine Verbindung, die niemals hätte stattfinden dürfen.</p>
<p>Doch das hat er nicht zu verantworten, er ist nur ein Junge. Ein besonderer, denn er trägt beide Seiten in sich. Das macht ihn zu einem Unfall, einer Tragödie, einer Grenzüberschreitung – in jedem Fall zu einem Desaster.</p>
<p>Seine Großmutter hatte ihn gewarnt, sich niemals mit der zweiten Seite in ihm, der weißen, einzulassen. Dadurch würde er das Schicksal herausfordern. Er versteht, dass aus ihrem Mund die Fürsorge spricht. Denn sie kennt die Kraft in ihm, die zur anderen Seite drängt. Er will Gewissheit.</p>
<p>Blood makes noise.</p>
<p>Dem Lärm des Blutes kann man nicht entkommen. Auch er nicht, der gerade dabei ist, die Grenze zwischen Kind und Mann zu überschreiten. Gewissheit und Klarheit sind die beiden Tugenden, die er als Mann zuerst erlangen will. Das lärmende Pumpen seines Blutes, das ihn seit früher Kindheit begleitet, wird er in dieser Nacht zum Schweigen bringen.</p>
</blockquote>
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<p class="author">Roman Rausch.					rororo 2007, 					Taschenbuch,				288 Seiten,				&#8364;&#160;3,50</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Gesang der Hölle &#8211; Kommissar Kilians vierter Fall</title>
		<link>http://roman-rausch.de/schreiben/gesang-der-hoelle-187.html</link>
		<comments>http://roman-rausch.de/schreiben/gesang-der-hoelle-187.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 20:45:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kriminalroman]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Don Giovanni]]></category>
		<category><![CDATA[Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Kilian]]></category>
		<category><![CDATA[Kommissar]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Mainfrankentheater]]></category>
		<category><![CDATA[Mozart]]></category>
		<category><![CDATA[Oper]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Würzburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Mainfrankentheater Würzburg wird als kulturelles Highlight Mozarts Don Giovanni inszeniert. Die Proben laufen auf Hochtouren, aber ein unfähiger Hauptdarsteller und ein zögerlicher Regisseur drohen die Premiere zum Desaster werden zu lassen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-188" title="gesanghoell" src="http://roman-rausch.de/wp-content/uploads/2009/08/gesanghoell.jpg" alt="gesanghoell" width="600" height="200" /><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Theaterdonner und Höllenfahrt</h2>
<p>1300 Jahre Würzburg. Im Mainfrankentheater Würzburg wird als kulturelles Highlight Mozarts Don Giovanni inszeniert. Die Proben laufen auf Hochtouren, aber ein unfähiger Hauptdarsteller und ein zögerlicher Regisseur drohen die Premiere zum Desaster werden zu lassen. Als sich der Regisseur mit einer Kugel in den Kopf verabschiedet, scheint der Vorhang für das Stück endgültig gefallen zu sein. Doch Kommissar Kilian und Kollege Heinlein glauben nicht an Selbstmord und betreten die Bühne.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Rezensionen</h3>
<p>&#8220;In &#8216;Der Gesang der Hölle&#8217; zeigt Rausch eindrucksvoll, dass die Machenschaften des Big Business auch vor dem Kulturbetrieb nicht halt machen.&#8221; (alligatorpapiere.de)</p>
<p>Hugendubel Krimitipp, August 2005</p>
<p>&#8220;Opernkrimi mit viel Flair und Spannung. Empfehlenswert!&#8221; (deutsche-krimi-autoren.de)</p>
<p>&#8220;Ein kriminalistisches Kunststück.&#8221; (amazon)</p>
<p>&#8220;Kurzweilig und wohl durchdacht.&#8221; (Leporello)</p>
<p>&#8220;Hieb- und stichfest recherchiert, hautnah an der Wirklichkeit.&#8221; (Fränkischer Tag)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Textauszug</h3>
<blockquote><p><em>Ouvertüre</em></p>
<p>
 Es ist die Chance meines Lebens. Sie kehrt nie wieder.<br />
 Mein ganzer Körper bebt vor Ungeduld. Ich muss mich<br />
 beruhigen, damit ich die Kontrolle nicht verliere. Denn die<br />
 Kontrolle zu behalten bedeutet Macht. Kraft ohne Kontrolle<br />
 ist nichts.<br />
 Weiß Gott, ich habe Kraft und Kontrolle bewiesen,<br />
 anders wären die letzten zehn Tage mit den Bamberger<br />
 Symphonikern nicht zu bewältigen gewesen.</p>
<p>Doch all die Mühen scheinen umsonst. Ich ahne es.<br />
 Nun stehe ich vor ihnen, zum letzten Mal, sehe es in ihren<br />
 Gesichtern geschrieben. Ich kann in ihnen lesen wie in<br />
 einem Notenblatt. Jeder Augenaufschlag, jede Miene und<br />
 jeder Atemzug ist eine Note, die ich höre, noch bevor sie<br />
 erklingt.</p>
<p>Nun sprecht endlich, ich kenn die Worte zur Genüge,<br />
 hab sie schon oft gehört. Es kostet Kraft und Überwindung<br />
 und meine letzten Reserven. Seht her, schreie ich ihnen<br />
 stumm entgegen, ich habe mich entblößt, euch mein Innerstes<br />
 gezeigt, meine Seele freigelegt. Ich halte es nicht<br />
 mehr länger aus.<br />
 Meine Hände auf dem Rücken zu Fäusten geballt, höre<br />
 ich den Urteilsspruch.</p>
</blockquote>
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<p><?php AMTAP::get_items(); ?></p>
<div class="amtap-item" lang="de" xml:lang="de"><a href="http://www.amazon.de/Gesang-H%C3%B6lle-Kommissar-Kilians-vierter/dp/349923890X%3FSubscriptionId%3DAKIAJVR7HCEZJJIN7SXQ%26tag%3Dromaraus-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D349923890X"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41JJXo7NHIL._SL110_.jpg" width="67" height="110" alt=""/></a><br />
<h3><a href="http://www.amazon.de/Gesang-H%C3%B6lle-Kommissar-Kilians-vierter/dp/349923890X%3FSubscriptionId%3DAKIAJVR7HCEZJJIN7SXQ%26tag%3Dromaraus-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D349923890X">Der Gesang der Hölle</a></h3>
<p class="author">Roman Rausch.					rororo 2005, 					Taschenbuch,				400 Seiten,				&#8364;&#160;8,95</p>
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		<title>Die Zeit ist nahe &#8211; Kommissar Kilians dritter Fall</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 20:06:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kriminalroman]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Heiliger]]></category>
		<category><![CDATA[Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Kilian]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Kommissar]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Opus Dei]]></category>
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		<category><![CDATA[Papyrus]]></category>
		<category><![CDATA[Rom]]></category>
		<category><![CDATA[Totenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Vatikan]]></category>
		<category><![CDATA[Würzburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Mord in Würzburg, Aufruhr im Vatikan.

Bei Bauarbeiten am Kilianhaus in Würzburg wird ein mysteriöser Papyrus entdeckt. Der Vatikan erklärt den Fund zur Chefsache, denn sein brisanter Inhalt droht die gesamte Heilige Katholische Kirche zu erschüttern. Kurz nach dem aufsehenerregenden Fund wird ein Priester ermordet, und die Schriftrolle verschwindet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-167" title="zeitistnah" src="http://roman-rausch.de/wp-content/uploads/2009/08/zeitistnah.jpg" alt="zeitistnah" width="584" height="205" /></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Kilian &#8211; In Sachen Mord</h2>
<p>Bei Bauarbeiten am Kilianhaus in Würzburg wird ein mysteriöser Papyrus entdeckt. Der Vatikan erklärt den Fund zur Chefsache, denn sein brisanter Inhalt droht die gesamte Heilige Katholische Kirche zu erschüttern. Kurz nach dem aufsehenerregenden Fund wird ein Priester ermordet, und die Schriftrolle verschwindet.<br />
 Ausgerechnet Kommissar Kilian, ein guter Freund und Ziehsohn des toten Geistlichen, gerät unter dringenden Tatverdacht. Bald sieht sich Kilian von seinen eigenen Kollegen und vom Opus Dei verfolgt. Die Flucht führt ihn bis nach Irland und in die Totenstadt des Vatikan.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Rezensionen</h3>
<p>&#8220;Für Krimifreunde ein Genuss. Und für Würzburg ein echter Glücksfall.&#8221; (Bayernkurier)</p>
<p>&#8220;Vorausschauend, spannend, sehr gut recherchiert und gescheid&#8221; (amazon)</p>
<p>&#8220;Spannender Krimi, nicht frei von Phantasie.&#8221; (deutsche-krimi-autoren.de)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h3>Textauszug</h3>
<blockquote><p>«DU SOLLST AUCH SAGEN, DASS WIR ES AUFRICHTIG BEKEN­NEN, GOTT DIESE VERFOLGUNG SEINER KIRCHE GESCHEHEN LÄSST WEGEN DER SÜNDEN DER MENSCHEN, BESONDERS DER DER PRIESTER UND DER PRÄLATEN.<br />
 WIR WISSEN WOHL, DASS AUCH BEI DIESEM HEILIGEN STUHL SCHON SEIT MANCHEM JAHR VIEL VERABSCHEUUNGSWÜRDI­GES VORGEKOMMEN IST: MISSBRÄUCHE IN GEISTLICHEN DIN­GEN, ÜBERTRETUNGEN DER GEBOTE, JA, DASS ALLES SICH ZUM ÄRGEREN VERKEHRT HAT.</p>
<p>SO IST ES NICHT ZU VERWUNDERN, DASS DIE KRANKHEIT SICH VOM HAUPT AUF DIE GLIEDER, VON DEN PÄPSTEN AUF DIE PRÄLATEN VERPFLANZT HAT. WIR ALLE, PRÄLATEN UND GEISTLICHE, SIND VOM WEGE DES RECHTES ABGEWICHEN.</p>
<p>DESHALB SOLLST DU IN UNSEREM NAMEN VERSPRECHEN, DASS WIR ALLEN FLEISS ANWENDEN WOLLEN, DAMIT ZUERST DER RÖMISCHE HOF, VON WELCHEM VIELLEICHT ALL DIESE ÜBEL IHREN ANFANG GENOMMEN, GEBESSERT WERDE; DANN WIRD, WIE VON HIER DIE KRANKHEIT AUSGEGANGEN IST, AUCH VON HIER DIE GESUNDUNG UND ERNEUERUNG BEGINNEN.»</p>
<p>Erklärung Papst Hadrians VI. Verlesen durch seinen Legaten Francesco Chieregati, 1522 vor dem Reichstag in Nürnberg.</p>
</blockquote>
<h3>Bei amazon</h3>
<p>
<div class="amtap-item" lang="de" xml:lang="de"><a href="http://www.amazon.de/Die-Zeit-ist-nahe-Kommissar/dp/3499238373%3FSubscriptionId%3DAKIAJVR7HCEZJJIN7SXQ%26tag%3Dromaraus-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3499238373"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41R8K1YAYJL._SL110_.jpg" width="67" height="110" alt=""/></a><br />
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<p class="author">Roman Rausch.					rororo 2004, 					Taschenbuch,				352 Seiten,				&#8364;&#160;8,95</p>
</div>
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